Borussia Dortmund einigt sich mit Karetsas – Millionen-Poker mit Genk
Borussia Dortmund ist sich mit Konstantinos Karetsas einig. Nun hängt der Transfer an der hohen Ablöseforderung von Genk.
Borussia Dortmund steht offenbar kurz vor dem Abschluss einer wichtigen Personalie. Um den ablösefreien Abgang von Julian Brandt zu kompensieren, soll der 18-jährige Konstantinos Karetsas vom KRC Genk in den Signal Iduna Park wechseln. Mit dem Spieler ist sich der Bundesligist bereits einig, nun biegen auch die Verhandlungen zwischen den Klubs auf die Zielgerade ein.
Der Teenager gilt als absoluter Wunschkandidat der Dortmunder Chefetage für die vakante Position im offensiven Mittelfeld. Berichten des Pay-TV-Senders Sky zufolge herrscht zwischen dem Revierklub und dem griechischen Top-Talent längst Klarheit über die Vertragsinhalte. Karetsas selbst möchte den Schritt nach Deutschland unbedingt gehen.
Auch das familiäre Umfeld des Mittelfeldakteurs treibt den Transfer intensiv voran. Die geringe geografische Distanz zwischen der belgischen Stadt Genk und Dortmund sowie das überzeugende sportliche und finanzielle Gesamtpaket gelten als ausschlaggebende Argumente für die Entscheidung des Youngsters.
Die größte Hürde für die Westfalen bleibt die Ablösesumme. Da der zehnfache griechische Nationalspieler seinen Vertrag in Belgien kürzlich bis zum Sommer 2029 verlängert hat, verspürt der KRC Genk keinen akuten Verkaufsdruck. Die Forderung der Belgier beläuft sich dem Vernehmen nach auf stattliche 35 Millionen Euro. Mehrere erste Vorstöße der Schwarz-Gelben blieben daher zunächst erfolglos.
Nach Informationen des Transfer-Experten Sacha Tavolieri lag das jüngste Dortmunder Angebot bei rund 30 Millionen Euro. Inzwischen kommt jedoch entscheidende Bewegung in die Gespräche. Die beiden Vereine sollen bei den finanziellen Rahmenbedingungen nicht mehr weit voneinander entfernt sein. Borussia Dortmund bereitet aktuell eine neue Offerte vor, die den endgültigen Durchbruch am Verhandlungstisch bringen und den Nachfolger für Brandt fixieren könnte.
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