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Julian Nagelsmann zieht vor der anstehenden Kaderbekanntgabe offenbar eine überraschende Rückkehr von Manuel Neuer in die deutsche Nationalmannschaft in Betracht. Wie TV-Experte Dietmar Hamann enthüllte, soll der Bundestrainer dem aktuellen Stammtorhüter Oliver Baumann jedoch zeitgleich eine klare Stammplatzgarantie ausgesprochen haben.

Hamann enthüllt brisantes Gespräch über die Torwartfrage

Am kommenden Donnerstag um 13 Uhr wird der Kader für die nächsten Länderspiele auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2026 nominiert. Die brennendste Personalie betrifft dabei die Position zwischen den Pfosten. Laut den Aussagen von Dietmar Hamann bei „Sky90“ gab es bereits einen klaren Austausch zwischen dem Bundestrainer und der derzeitigen Nummer eins aus Hoffenheim. Der Coach spiele mit dem Gedanken, den langjährigen Bayern-Keeper in die Nationalelf zurückzuholen, habe Baumann jedoch unmissverständlich versichert, dass sich an seiner Rolle als Stammkeeper nichts ändern werde.

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Neuer nur als Nummer zwei oder drei ins DFB-Team?

Diese Konstellation würde bedeuten, dass sich der Weltmeister von 2014 im Falle eines Comebacks mit der Rolle des Herausforderers zufriedengeben müsste. Auf die Nachfrage von Moderator Patrick Wasserziehr, ob der Münchner Routinier lediglich als Nummer zwei oder gar drei eingeplant sei, bejahte Hamann diese Möglichkeit. Der 52-jährige TV-Experte betonte zudem, dass es sportlich und moralisch schwierig wäre, Baumann nach dessen starken Auftritten in der WM-Qualifikation wieder auf die Bank zu versetzen.

Rückhalt für einen Torwartwechsel in der Mannschaft fraglich

Baumann hatte in den vergangenen Partien souverän agiert und maßgeblich zu den jüngsten Erfolgen beigetragen. Hamann äußerte deutliche Zweifel daran, dass eine Degradierung des Hoffenheimers innerhalb des Kabinentrakts kampflos akzeptiert werden würde. Die Mannschaft habe gemeinsam mit dem aktuellen Stammkeeper schwere Spiele bestritten und verdanke ihm die gute Ausgangslage. Ungeachtet der anhaltend starken Vereinsleistungen des FCB-Schlussmanns, der seinen Vertrag an der Säbener Straße erst kürzlich bis 2027 verlängerte, birgt die bevorstehende Nominierung reichlich Zündstoff.

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