Atlético Madrid fordert 150 Millionen Euro für Julián Álvarez
Der Transferstreit um Julián Álvarez eskaliert. Atlético Madrid schließt einen Wechsel zum FC Barcelona aus und verlangt 150 Millionen Euro.
Der FC Arsenal steht zum ersten Mal seit 20 Jahren im Finale der Champions League. Die Mannschaft von Trainer Mikel Arteta besiegte Atlético Madrid im hart umkämpften Halbfinal-Rückspiel mit 1:0. Den entscheidenden Treffer für die ungeschlagenen Londoner erzielte Bukayo Saka kurz vor dem Halbzeitpfiff.
Vor der richtungsweisenden Partie wählten die beiden Trainer völlig unterschiedliche Ansätze. Arsenals Chefcoach Mikel Arteta vertraute angesichts des packenden Titelkampfes in der englischen Liga exakt jener Startelf, die bereits am Wochenende überzeugte. Der deutsche Nationalspieler Kai Havertz nahm nach einer überstandenen Verletzung vorerst auf der Bank Platz. Auf der Gegenseite hatte Diego Simeone in der heimischen Liga gleich zehn Stammspieler geschont, um mit frischen Beinen in das entscheidende Duell der Königsklasse zu gehen.
Dieser Plan schien in der Anfangsphase aufzugehen. Die Colchoneros erwischten den besseren Start und setzten immer wieder gefährliche Nadelstiche im Umschaltspiel. Julian Alvarez und Simeone-Sohn Giuliano kamen früh zu aussichtsreichen Abschlüssen, doch Declan Rice und die Defensive der Hausherren blockten die Versuche rechtzeitig ab. Im Anschluss entwickelte sich eine von enormer Intensität und taktischer Disziplin geprägte Begegnung, in der sich die Engländer zunehmend ein spielerisches Übergewicht erarbeiteten.
Kurz vor dem Pausenpfiff durchbrach Arsenal das Abwehrbollwerk der Madrilenen. Innenverteidiger William Saliba hebelte die spanische Defensivkette mit einem klugen Pass auf Victor Gyökeres aus. Nach dessen Hereingabe kam Leandro Trossard frei zum Schuss. Zwar reagierte Atlético-Schlussmann Jan Oblak im langen Eck zunächst herausragend, doch gegen den wuchtigen Abstauber von Bukayo Saka war der Keeper machtlos.
Für Matchwinner Saka ist der Finaleinzug der emotionale Höhepunkt einer starken Europapokal-Reise. Im Anschluss an die Partie sprach der englische Nationalspieler von einer wunderschönen Geschichte und betonte, dass er nun auf ein gutes Ende im Endspiel hoffe.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte die Simeone-Elf den Druck spürbar. Ein seltener Patzer von Saliba ermöglichte den Gästen eine hochkarätige Ausgleichschance, als Giuliano Simeone den Ball bereits an Arsenal-Torhüter David Raya vorbeigelegt hatte. Letztlich präsentierte sich der Hauptstadtklub aber wie schon während der gesamten Europapokal-Spielzeit extrem widerstandsfähig. In nunmehr 14 Champions-League-Partien in dieser Saison ist die Arteta-Elf weiterhin ohne einzige Niederlage geblieben.
Mit diesem defensiv stabilen und hart erarbeiteten Erfolg löst der FC Arsenal das Ticket für das große Finale am 30. Mai in Budapest. Dort treffen die Londoner entweder auf den FC Bayern München oder Paris St. Germain.
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