Felix Nmecha erwägt BVB-Abgang – FC Bayern und Top-Klubs zeigen Interesse
Felix Nmecha erwägt einen Abschied von Borussia Dortmund, während der FC Bayern und englische Top-Klubs Interesse zeigen.
Der amtierende Premier-League-Champion FC Arsenal treibt seine Kaderplanungen für die kommende Spielzeit mit Hochdruck voran. Auf der Suche nach Verstärkungen für das zentrale Mittelfeld haben die Londoner ein erstes Angebot für Bruno Guimarães abgegeben. Wie aus englischen Medienberichten hervorgeht, sind die Gunners mit ihrer mündlichen Offerte bei Newcastle United jedoch umgehend abgeblitzt.
Das Angebot der Mannschaft von Trainer Mikel Arteta soll sich auf knapp unter 60 Millionen Pfund belaufen haben, was umgerechnet etwa 69,5 Millionen Euro entspricht. Für Newcastle kommt ein Verkauf ihres Leistungsträgers in diesem Sommer allerdings absolut nicht infrage. Der 28-jährige Brasilianer, der aktuell bei der Weltmeisterschaft für die Seleção aufläuft und dort bereits drei Scorerpunkte sammeln konnte, ist noch bis 2028 vertraglich an die Magpies gebunden.
Seit seinem Wechsel von Olympique Lyon auf die Insel im Januar 2022 hat sich der Rechtsfuß zu einem der besten Mittelfeldspieler der Liga entwickelt. Mit einem aktuellen Marktwert von 70 Millionen Euro ist er der zweitwertvollste Profi im Kader von Trainer Eddie Howe. In 195 Partien für Newcastle steuerte der Taktgeber beeindruckende 31 Treffer und 32 Vorlagen bei.
Ein wesentlicher Grund für die unnachgiebige Haltung Newcastles ist die entspannte wirtschaftliche Situation. Die Nordengländer haben in dieser Transferperiode bereits Anthony Gordon für stolze 80 Millionen Euro an den FC Barcelona abgegeben. Durch diesen Deal wurden die strengen Auflagen des Financial Fairplay erfüllt. Folglich sind die Magpies nicht auf weitere lukrative Spielerverkäufe angewiesen.
Vielmehr soll das Gerüst der Mannschaft zusammengehalten werden. Das gilt nicht nur für den brasilianischen Nationalspieler, sondern auch für Sandro Tonali. Der italienische Mittelfeldakteur weckt Begehrlichkeiten bei Manchester City und Tottenham Hotspur, soll dem aktuellen Tabellenzwölften der Premier League aber ebenfalls erhalten bleiben.
Trotz der klaren Absage aus Nordengland zeigt das Werben des FC Arsenal, wie ambitioniert der Spitzenreiter plant. Um die nationale Dominanz zu wahren und auch in Europa anzugreifen, soll die Kaderbreite enorm erhöht werden. Zuletzt sicherten sich die Londoner bereits die Dienste von Abwehrspieler Piero Hincapié. Ob Sportdirektor Edu Gaspar bei Guimarães nun mit einer aufgebesserten Offerte nachlegt oder sich lukrativen Alternativen zuwendet, bleibt in den kommenden Wochen eine der spannendsten Personalien auf dem englischen Transfermarkt.
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