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Der FC Bayern München mischt im Werben um Ibrahim Mbaye mit. Der 18-jährige Rechtsaußen möchte den amtierenden Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain noch in diesem Sommer verlassen, um mehr Spielpraxis zu sammeln. Der deutsche Rekordmeister steigt damit in ein prominentes Wettbieten ein.

Bundesliga-Konkurrenz und 50-Millionen-Preisschild

Wie die renommierte französische Sportzeitung „L'Equipe“ berichtet, haben die Münchner ihre Fühler nach dem senegalesischen Nationalspieler ausgestreckt. Das Interesse kommt nicht von ungefähr: Speziell in der Bundesliga gilt der WM-Teilnehmer als absolute heiße Aktie. Zuletzt sollen bereits Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und RB Leipzig intensiv um die Dienste des Offensivmannes geworben haben. Allem Anschein nach formiert sich nun ein echtes Schwergewicht der Liga als Konkurrent.

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Der Grund für die Wechselabsichten des pfeilschnellen Stürmers liegt in seinen Einsatzzeiten. Obwohl er vertraglich noch bis 2028 an den Ligue-1-Giganten gebunden ist, zeigte er sich mit seiner Rolle zuletzt unzufrieden. In der abgelaufenen Saison 2025/2026 stand das Top-Talent zwar in 31 Pflichtspielen auf dem Rasen, durfte allerdings nur zwölf Mal von Beginn an starten. Seine Ausbeute von drei Toren und zwei Vorlagen in der Liga reichte dem Youngster offenbar nicht, weshalb er den PSG-Verantwortlichen seinen Wechselwunsch bereits mitgeteilt haben soll. Als Ablösesumme sind derzeit 40 bis 50 Millionen Euro im Gespräch.

Kaderplanung an der Säbener Straße: Verkäufe haben Priorität

Ob die Verantwortlichen des FC Bayern bereit sind, eine derart hohe Summe in einen Spieler zu investieren, bleibt abzuwarten. In der internen Hierarchie der Münchner stünde der Ex-Pariser voraussichtlich klar hinter den etablierten Superstars Michael Olise und Luis Diaz. Zudem hat der FCB in diesem Transferfenster bereits tief in die Tasche gegriffen: Für die Verpflichtungen von Ismael Saibari (PSV Eindhoven) und Nathaniel Brown (Eintracht Frankfurt) flossen bereits rund 100 Millionen Euro.

Bevor weitere Neuzugänge bis zum Deadline Day an die Isar wechseln, stehen zunächst Verkäufe ganz oben auf der To-Do-Liste. Spieler wie Joao Palhinha, Sacha Boey, Bryan Zaragoza und Armindo Sieb sollen definitiv noch zu Geld gemacht werden, und auch ein Verbleib von Hiroki Ito gilt als unsicher. Grundsätzlich war nach einer bärenstarken Vorsaison kein massiver personeller Umbruch erwartet worden, da die meisten Leistungsträger langfristig gebunden sind und aus dem erweiterten Stammkreis bislang nur Leon Goretzka den Verein verlassen hat. Sollte sich die finanzielle Situation durch Abgänge jedoch entspannen, könnte der FC Bayern beim Werben um Mbaye noch einmal ernst machen.

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