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Der FC Bayern München treibt seine Kaderplanung für die Offensive massiv voran und hat dem Mittelfeldspieler Ismael Saibari von der PSV Eindhoven übereinstimmenden Medienberichten zufolge ein schriftliches Angebot unterbreitet. Nach einem erfolgreichen ersten Austausch soll nun zügig eine Einigung mit dem marokkanischen Nationalspieler erzielt werden, bevor der deutsche Rekordmeister in offizielle Verhandlungen mit dem niederländischen Spitzenklub tritt.

Geheimtreffen mit Eberl und Kompany

Die Münchner Führungsetage überlässt bei dieser Personalie offenbar nichts dem Zufall. Wie der Pay-TV-Sender Sky berichtet, fand bereits am Montag ein persönliches Gespräch zwischen Bayern-Trainer Vincent Kompany, Sportvorstand Max Eberl und der Spielerseite statt. Die Strategie an der Säbener Straße ist klar definiert: Zunächst wollen die Bayern-Bosse den 25-Jährigen von einem Wechsel an die Isar überzeugen. Erst wenn das grüne Licht des Spielers vorliegt, wird der Kontakt zur PSV Eindhoven gesucht.

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Laut Transfer-Experte Fabrizio Romano stoßen die Bemühungen in München auf offene Ohren. Der Offensivakteur liebäugelt stark mit dem nächsten großen Karriereschritt und einem Wechsel in die Bundesliga.

Millionen-Ablöse für den Eredivisie-Spieler der Saison

Dass Ismael Saibari auf dem Wunschzettel des FC Bayern gelandet ist, verwundert bei einem Blick auf seine jüngsten Leistungsdaten kaum. In der abgelaufenen Spielzeit glänzte der Rechtsfuß mit beeindruckenden 19 Toren in 37 Pflichtspieleinsätzen. Er führte die PSV nicht nur zur niederländischen Meisterschaft, sondern wurde folgerichtig auch zum Spieler der Saison in der Eredivisie gekürt. Auch die Münchner selbst durften sich bereits ein direktes Bild von seinen Qualitäten machen: In der Ligaphase der Champions League traf der torgefährliche Mittelfeldmann beim 2:1-Sieg seiner Mannschaft gegen die Bayern.

Ein Schnäppchen wird der marokkanische Nationalspieler allerdings nicht. Da er in Eindhoven noch ein gültiges Arbeitspapier bis 2029 besitzt, sitzt die PSV am längeren Hebel. Bereits im April brachte Transfer-Reporter Ekrem Konur ein Preisschild von rund 50 Millionen Euro ins Gespräch.

Saibari als Alternative zu Anthony Gordon

Der Vorstoß bei Saibari ist auch eine direkte Reaktion auf die jüngsten Entwicklungen auf dem Transfermarkt. Zuletzt hatte sich der deutsche Rekordmeister intensiv um die Dienste von Anthony Gordon bemüht. Allerdings rief Newcastle United für den Linksaußen eine Summe auf, die den Münchnern schlichtweg zu hoch war. Den Zuschlag für Gordon sicherte sich letztlich der FC Barcelona, der Medienberichten zufolge bis zu 80 Millionen Euro nach Nordengland überweist. Mit Ismael Saibari hat der FC Bayern nun eine etwas kostengünstigere, aber formstarke Alternative fest im Visier.

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