8

Nach einer herausragenden Weltmeisterschaft 2026 und einer starken Saison schließt Felix Nmecha einen vorzeitigen Abgang von Borussia Dortmund nicht aus. Obwohl der 25-jährige Mittelfeldspieler seinen Vertrag beim BVB erst kürzlich langfristig verlängert hat, locken absolute europäische Spitzenvereine – darunter der FC Bayern München und mehrere Schwergewichte aus der englischen Premier League.

Englische Top-Klubs und der FC Bayern in Lauerstellung

Der gebürtige Hamburger, der seine fußballerische Ausbildung in England genoss, steht auf dem Wunschzettel zahlreicher Spitzenvereine weit oben. Besonders die Premier League gilt als Traumziel des Nationalspielers. Da er auf der Insel einen der begehrten Homegrown-Kaderplätze als lokal ausgebildeter Spieler besetzen kann, haben Ex-Klub Manchester City, der FC Liverpool und Manchester United bereits vorgefühlt. Auch der spanische Rekordmeister Real Madrid soll die Situation aufmerksam beobachten.

Passend zum Thema

Parallel mischt der FC Bayern München im Hintergrund mit. Bayerns Sportvorstand Max Eberl hat intern seine große Bewunderung für den Taktgeber ausgedrückt und der Spielerseite grundsätzliches Interesse signalisiert. Ein sofortiger Wechsel an die Isar gilt in diesem Sommer zwar als unwahrscheinlich, die Münchner bringen sich jedoch klar in Stellung.

Borussia Dortmund fordert enorme Ablösesumme

Borussia Dortmund sitzt bei potenziellen Verhandlungen am längeren Hebel. Erst im März dehnte der zentrale Mittelfeldmann sein Arbeitspapier bei den Schwarz-Gelben bis zum Jahr 2030 aus. Mit einem üppigen Jahresgehalt von rund zehn Millionen Euro plus Boni stieg er in die Riege der Top-Verdiener auf – ein klarer Vertrauensbeweis der Dortmunder Vereinsführung.

Eine vertraglich verankerte Ausstiegsklausel greift erst ab dem Jahr 2027 und beläuft sich auf 80 Millionen Euro, bevor sie 2028 auf 70 Millionen Euro absinkt. Sollte ein Verein den formstarken Achter bereits 2026 verpflichten wollen, müsste die Ablösesumme völlig frei verhandelt werden. Aufgrund seiner enormen sportlichen Entwicklung und der Rolle als Führungsspieler würden die BVB-Verantwortlichen wohl erst bei Offerten von deutlich über 100 Millionen Euro darüber nachdenken, einen Verkauf zuzulassen.

Verwandte Beiträge

Warum Sportwetten-Magazin vertrauen?