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Der Wechsel von Karim Adeyemi von Borussia Dortmund zum FC Barcelona zieht sich weiter in die Länge. Obwohl der 24-jährige Offensivspieler bereits den obligatorischen Medizincheck in Spanien erfolgreich absolviert hat, verzögert sich die offizielle Präsentation bis in die kommende Woche. Grund dafür sind letzte bürokratische Hürden und die Abwesenheit der Klub-Bosse.

Medizincheck bestanden: Warten auf das grüne Licht

Der Transfer des pfeilschnellen Flügelstürmers schien bereits in trockenen Tüchern zu sein. Adeyemi reiste am Mittwoch nach Katalonien und bestand am Donnerstag die medizinischen Untersuchungen. Am Freitag stattete er dem Trainingsgelände des FC Barcelona einen ersten Besuch ab, um den neuen Cheftrainer Hansi Flick sowie Teile der Mannschaft zu begrüßen. Doch auf den Rasen durfte der ehemalige Dortmunder noch nicht: Da die finalen Transfer-Dokumente von den beteiligten Parteien noch nicht restlos geprüft und unterzeichnet sind, ist ihm das Mannschaftstraining derzeit noch untersagt.

Vertrag modifiziert und Vorstände auf Reisen

Wie spanische Medien berichten, gerät der Deal jedoch keinesfalls in Gefahr. Auf der Zielgeraden wurde das Arbeitspapier von Adeyemis Berater noch einmal leicht modifiziert, was eine erneute Prüfung der Unterlagen erforderlich machte. Erschwerend kommt hinzu, dass die offizielle Abwicklung derzeit auf entscheidende Unterschriften warten muss. Barça-Präsident Joan Laporta und Sportdirektor Deco weilen aktuell in New York, um sich das WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien live vor Ort anzusehen. Erst nach ihrer Rückkehr in der kommenden Woche wird die finale Präsentation samt Antritts-Pressekonferenz erwartet.

Millionen-Regen für den BVB: Die Details des Deals

Trotz der Verzögerung herrscht Klarheit über die finanziellen Rahmenbedingungen des Transfers. Borussia Dortmund kassiert für den Ex-Salzburger eine fixe Ablösesumme in Höhe von 22 Millionen Euro. Durch erfolgsabhängige Bonuszahlungen kann dieser Betrag um weitere neun Millionen Euro anwachsen. Besonders lukrativ für die Westfalen: Der BVB hat sich eine Weiterverkaufsbeteiligung von über 30 Prozent gesichert. Adeyemi selbst wird in Barcelona ein langfristiges Arbeitspapier unterzeichnen, das ihn bis zum Sommer 2031 an die Katalanen bindet.

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