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Marc-André ter Stegen startete am Montag beim FC Barcelona in die Saisonvorbereitung, doch seine sportliche Zukunft liegt wohl in den Niederlanden. Der 34-jährige Torhüter plant nach einer langen Verletzungsmisere seinen Neustart bei Ajax Amsterdam, allerdings stocken die Verhandlungen aktuell aufgrund finanzieller Hürden.

Frustrierendes Jahr und Leihe zum FC Girona

Der einstige Kapitän der Katalanen hat eine extrem bittere Phase hinter sich. Nach seiner Absetzung bei Barca zwang ihn zunächst eine hartnäckige Rückenverletzung zu einer monatelangen Pause. Ein Ausweg schien im vergangenen Winter die Leihe zum FC Girona zu sein. Doch nach nur zwei Einsätzen folgte der nächste Rückschlag: Eine schwere Oberschenkelverletzung kostete den Routinier nicht nur den Rhythmus, sondern auch seinen sicher geglaubten Stammplatz im Tor der DFB-Elf bei der Weltmeisterschaft unter Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann.

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Ajax Amsterdam lockt als Ausweg

Nun ist der Schlussmann wieder vollkommen fit und absolvierte beim spanischen Meister die obligatorischen Leistungstests zum Trainingsauftakt. Trotz eines laufenden Vertrages bis 2028 spielt der Keeper in den Planungen von Barcelona jedoch keine Rolle mehr. Als potenzieller Abnehmer steht Ajax Amsterdam längst bereit. Der Transfer zum niederländischen Rekordmeister gilt seit Wochen als Formsache, gerät nun aber ins Stocken.

Millionengehalt als Transfer-Knackpunkt

Laut übereinstimmenden Medienberichten scheitert die finale Einigung derzeit an den Finanzen. Der 34-Jährige soll in Spanien kolportierte 18 Millionen Euro pro Jahr verdienen. Angesichts seiner jüngsten Verletzungshistorie ist weder Ajax noch ein anderer Klub bereit, dieses enorme Gehalt vollständig zu stemmen. Der FC Barcelona und die Niederländer verhandeln derzeit zäh darüber, wie die Gehaltszahlung aufgeteilt werden kann. Zudem berichtet die Zeitung De Telegraaf von noch ungeklärten persönlichen Konditionen zwischen dem Spieler und Amsterdam.

Klar ist: Wenn der Torhüter wieder regelmäßig zwischen den Pfosten stehen will, werden alle Parteien deutliche Kompromisse eingehen müssen. Die Motivation für den Neuanfang hat er jedenfalls nicht verloren, wie ein aktuelles Trainingsfoto im Barca-Dress auf seinen sozialen Kanälen beweist.

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