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Mohamed Salah verlässt den FC Liverpool. Nun kristallisiert sich ein überraschendes Ziel für den 33-Jährigen heraus: Der ägyptische Nationalspieler steht offenbar in vielversprechenden Gesprächen mit dem türkischen Spitzenklub Fenerbahce Istanbul, um seine Karriere auf europäischem Top-Niveau fortzusetzen.

Fenerbahce lockt: Salah gibt grünes Licht für Istanbul

Dass die Ära des treffsicheren Stürmers an der Anfield Road zu Ende geht, ist in der Fußballwelt längst kein Geheimnis mehr. Die große Frage lautete bislang nur, in welches Trikot der Offensivstar künftig schlüpft. Laut Transfer-Experte Marc Brus aus dem Umfeld von Fabrizio Romano führt die heißeste Spur aktuell an den Bosporus. Fenerbahce Istanbul bemüht sich intensiv um die Dienste des Routiniers.

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Ersten Informationen zufolge liegen die Vorstellungen beider Parteien nicht weit auseinander. Demnach wurde dem scheidenden Reds-Star bereits ein informelles Angebot unterbreitet. Der Ägypter signalisierte im Gegenzug seine grundsätzliche Bereitschaft für das Abenteuer und gab grünes Licht für weitere Verhandlungen. Um weiterhin in einer europäischen Liga auf höchstem Niveau aufzulaufen, wäre der Offensivmann offenbar bereit, ein Jahresgehalt von etwa 12 bis 13 Millionen Euro zu akzeptieren.

Sportliche Ambition schlägt saudische Millionen

Finanziell deutlich lukrativere Optionen liegen dem 33-Jährigen zweifellos vor. Ein Wechsel nach Saudi-Arabien verspricht ein astronomisches Jahresgehalt von umgerechnet rund 25 Millionen Euro zuzüglich eines Handgeldes von fast 20 Millionen Euro bei der Unterschrift. Dennoch genießt ein Transfer in die Wüste aktuell keine Priorität bei der Liverpooler Vereinsikone.

Der Fokus liegt klar auf einem ehrgeizigen sportlichen Projekt. Der Angreifer ist hoch motiviert und spürt, dass er auf Top-Niveau noch nicht am Ende seiner Leistungsfähigkeit angelangt ist. Insider gehen davon aus, dass ein Engagement in der türkischen Süper Lig für zwei Jahre ein realistisches Szenario darstellt. Fenerbahce würde damit einen absoluten Weltstar in seinen Reihen begrüßen, bevor Salah im Herbst seiner Karriere immer noch den lukrativen Weg in den Nahen Osten antreten könnte.

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