PSG verliert Achraf Hakimi vor Champions-League-Rückspiel gegen Bayern
Der verletzungsbedingte Ausfall von Achraf Hakimi schwächt PSG vor dem wichtigen Champions-League-Rückspiel in München.
Nach dem schmerzhaften Aus in der Champions League gegen Paris Saint-Germain übt Oliver Kahn scharfe Kritik am FC Bayern München. Die Torwart-Legende bemängelt nach dem 1:1-Unentschieden am Mittwochabend in der heimischen Arena vor allem die eklatante defensive Anfälligkeit und fordert taktische Alternativen zum extrem offensiven System von Trainer Vincent Kompany.
Der Traum vom Titel in der Königsklasse ist für den deutschen Rekordmeister nach der spektakulären 4:5-Niederlage im Hinspiel und dem unzureichenden Remis in München geplatzt. Für den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Münchner liegen die Gründe dafür klar auf der Hand: Die Mannschaft kassiert schlichtweg zu viele Treffer. Satte zwölf Gegentore musste der Tabellenführer der Bundesliga in den letzten vier Pflichtspielen hinnehmen.
Zwar zeigten die Bayern gegen den 1. FSV Mainz 05 (4:3) und den 1. FC Heidenheim (3:3) bemerkenswerte Comeback-Qualitäten, doch laut Kahn hinterlässt eine solche Fehlerquote psychologische Spuren. Im Sky-Format Triple betonte der 55-Jährige, dass sich Spieler selbst bei spektakulären Aufholjagden Gedanken machen würden. Dieses unterbewusste Gefühl der Anfälligkeit habe schließlich auch dazu geführt, dass die Münchner im Rückspiel gegen den französischen Meister bereits nach wenigen Minuten kalt erwischt wurden.
Besonders die riskante Ausrichtung unter Vincent Kompany sieht der einstige Welttorhüter kritisch. Das offensivfreudige System funktioniere auf absolutem Top-Niveau nur, wenn alle Mechanismen perfekt ineinandergreifen. Dauerhaft vier Tore schießen zu müssen, um defensive Aussetzer zu kompensieren, sei keine nachhaltige Erfolgsformel für internationale Titel.
Zudem warnt Kahn vor einem trügerischen Sicherheitsgefühl. Die jüngsten Siege in der heimischen Liga hätten grundlegende Probleme überdeckt und das Team glauben lassen, man könne sich stets auf die eigene Offensivpower verlassen. An der Säbener Straße müsse nun zwingend analysiert werden, wie man reagiert, wenn die ständige Voll-Attacke nicht aufgeht. Ein funktionierender Plan B oder C ist aus Sicht der FCB-Ikone unerlässlich, wenn man künftig wieder europäische Trophäen nach München holen will.
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