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Der ehemalige Weltmeister Per Mertesacker steht in konkreten Verhandlungen mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) über die Nachfolge von Andreas Rettig als Geschäftsführer. Das bestätigte der 41-Jährige am Rande des WM-Finales im ZDF. Mertesacker könnte damit in naher Zukunft die administrative Leitung des Verbandes übernehmen und der Vorgesetzte des designierten Bundestrainers Jürgen Klopp werden.

Dynamik in den Verhandlungen mit dem Verband

Die Gerüchteküche rund um die Neuausrichtung der deutschen Nationalmannschaft brodelt. Im Vorfeld des Endspiels zwischen Spanien und Argentinien in East Rutherford äußerte sich der langjährige Premier-League-Profi erstmals öffentlich zu den Spekulationen. Zwar betonte Mertesacker, dass es noch keinen offiziellen Vollzug zu vermelden gebe, doch er räumte ein, dass der Kontakt zum DFB nie abgerissen sei. In der vergangenen Woche sei zudem spürbare Bewegung in die Thematik gekommen. Für den Weltmeister von 2014, der gemeinsam mit Christoph Kramer als TV-Experte beim Turnierabschluss vor Ort weilte, wäre es der erste große Funktionärsposten beim Verband. Er würde auf Andreas Rettig folgen, dessen Vertrag zum Jahresende ausläuft.

Prominente Fürsprecher und der Faktor Jürgen Klopp

Viel Unterstützung für diese Personalie kommt direkt aus der Bundesliga. Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß brachte den ehemaligen Innenverteidiger schnell ins Spiel, nachdem das DFB-Team bei der Weltmeisterschaft unter Julian Nagelsmann überraschend früh im Sechzehntelfinale gescheitert war. Hoeneß lobte vor allem die internationale Erfahrung, die Leidenschaft und die hohe Sozialkompetenz des Defensivspezialisten. Priorität hat für den DFB aktuell jedoch der finale Vertragsabschluss mit Jürgen Klopp als neuem Cheftrainer. Der Erfolgscoach bestätigte bereits vor dem WM-Endspiel, dass sein aktueller Arbeitgeber Red Bull einer Auflösung der Zusammenarbeit überaus großzügig zugestimmt habe. Mit einem Duo aus Klopp an der sportlichen Seitenlinie, Mertesacker in der Geschäftsführung und dem verbleibenden Sportdirektor Rudi Völler würde sich der DFB nach dem jüngsten Turnier-Aus namhaft neu aufstellen.

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