FC Chelsea trennt sich von Richard Olise – Bayern blockt Real Madrid bei Bruder Michael
Richard Olise verlässt den FC Chelsea ablösefrei, während der FC Bayern einen Real-Transfer von Bruder Michael blockt.
Real Madrid zeigt offenbar konkretes Interesse an Michael Olise vom FC Bayern München. Angesichts eines angekündigten Mega-Transfers der Königlichen heizen Experten die Spekulationen um den französischen Flügelspieler an. Sogar ein erstreikter Wechsel steht theoretisch als Worst-Case-Szenario im Raum, auch wenn der deutsche Rekordmeister klar am längeren Hebel sitzt.
Die Gerüchteküche brodelt, seit Reals Präsident Florentino Pérez einen historischen Rekordtransfer in Höhe von 150 Millionen Euro in Aussicht gestellt hat. Im Fokus der Spekulationen steht nun der pfeilschnelle Offensivmann der Münchner. Der spanische Journalist und Real-Experte Miguel Gutierrez erklärte gegenüber Sport1 die Logik hinter den Gerüchten: Madrid sucht dringend einen neuen Rechtsaußen für die kommende Spielzeit. Da die Spanier stets den Anspruch haben, die weltbesten Akteure in ihren Reihen zu wissen, passt der französische Nationalspieler perfekt in das Anforderungsprofil.
Sollte der amtierende Champions-League-Sieger ernst machen, könnte es für die Verantwortlichen an der Säbener Straße ungemütlich werden. Gutierrez wies darauf hin, dass viele Transfers zu den Königlichen in der Vergangenheit mit großen Hürden verbunden waren, da die abgebenden Vereine ihre Stars halten wollten. Als prominentes Beispiel nannte der Experte Gareth Bale. Der Waliser erschien im Spätsommer 2013 schlichtweg nicht mehr zum Training bei Tottenham Hotspur und erzwang so seinen millionenschweren Wechsel nach Spanien. Ein solches Streik-Szenario schließt der Insider bei dem Bayern-Profi theoretisch nicht aus, sollte dieser unbedingt in die spanische Hauptstadt wechseln wollen.
Trotz der potenziellen Gefahr einer Eskalation bleibt die Ausgangslage für den Bundesligisten überaus komfortabel. Die Vereinsführung hat unlängst deutlich gemacht, dass ihr Offensivjuwel unverkäuflich ist. Der Vertrag des Spielers läuft noch bis 2029 und beinhaltet keine Ausstiegsklausel. Zudem attestiert auch der spanische Reporter dem deutschen Rekordmeister eine enorme Strahlkraft und die nötige Durchsetzungskraft, einem Wechselpoker einen Riegel vorzuschieben.
Die Historie gibt den Münchnern Recht: Bereits vor einigen Jahren buhlte Madrid intensiv um Franck Ribéry. Damals blieb die Chefetage des FC Bayern standhaft und verhinderte den Abgang des Franzosen. Es zeigt sich also: Auch ein Weltklub wie Real Madrid bekommt nicht jeden Wunschspieler auf dem Silbertablett serviert.
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