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Der VfB Stuttgart hat sich die Dienste von Grischa Prömel gesichert. Der 31-jährige Mittelfeldspieler wechselt nach Ablauf seines Vertrages am 30. Juni ablösefrei von der TSG Hoffenheim zu den Schwaben und unterschreibt ein langfristiges Arbeitspapier bis 2029.

Rückkehr in die Heimat: Ein Traum wird wahr

Für den gebürtigen Cannstatter schließt sich mit diesem Wechsel ein Kreis. Prömel, der im benachbarten Esslingen aufgewachsen ist, macht keinen Hehl aus der emotionalen Bedeutung dieses Transfers. Der Wunsch, das Trikot mit dem markanten roten Brustring zu tragen, habe ihn schon lange begleitet. Vor allem die sportliche Entwicklung und die attraktive Spielweise der Stuttgarter in der jüngeren Vergangenheit unter Cheftrainer Sebastian Hoeneß imponierten dem Routinier stark. Nun freut er sich darauf, aktiver Teil dieser Erfolgsgeschichte zu werden.

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Comeback-Qualitäten und wertvolle Erfahrung

VfB-Sportdirektor Fabian Wohlgemuth lobte im Rahmen der Präsentation nicht nur die tiefe regionale Verwurzelung des Neuzugangs. Er hob vor allem die fußballerische Klasse und den enormen Ehrgeiz des erfahrenen Profis hervor. Diese mentalen und sportlichen Qualitäten stellte der zentrale Mittelfeldmann in den vergangenen Monaten eindrucksvoll unter Beweis. Nachdem er in der Saison 2024/25 aufgrund eines Kreuzbandrisses fast vollständig zuschauen musste, kämpfte er sich bravourös zurück auf den Platz. In der abgelaufenen Rückrunde etablierte sich der Ex-Berliner auf Anhieb wieder als unumstrittene Stammkraft im Kraichgau. Mit neun direkten Torbeteiligungen in 1.746 Einsatzminuten demonstrierte er zudem eindrucksvoll seine wiedergewonnene Torgefahr.

Ein cleverer Schachzug auf dem Transfermarkt

Finanziell ist die Verpflichtung für den aktuellen Tabellenvierten der Bundesliga ein äußerst smarter Move. Für Prömel ist es bereits der dritte ablösefreie Wechsel seiner Profilaufbahn, nachdem er zuvor schon den Karlsruher SC und Union Berlin zum Nulltarif verlassen hatte. Bei den Köpenickern steigerte er seinen Marktwert einst rasant von 600.000 auf 7,5 Millionen Euro, bevor es ihn 2022 zur TSG zog. Nun wird er der siebte Profi seit 2011, der den Weg aus Hoffenheim an den Neckar antritt, um das Stuttgarter Mittelfeldzentrum mit seiner enormen Arbeitsrate zu stabilisieren.

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