SC Paderborn erreicht die Relegation – Duell gegen VfL Wolfsburg fix
Durch einen 2:0-Auswärtssieg beim SV Darmstadt 98 sichern sich die Ostwestfalen das Relegationsticket gegen Wolfsburg.
Der VfL Wolfsburg empfängt am Donnerstagabend (20:30 Uhr) den SC Paderborn zum mit Spannung erwarteten Hinspiel der Bundesliga-Relegation. Beide Mannschaften gehen nach erfolgreichen Auftritten am letzten regulären Spieltag mit breiter Brust in die entscheidenden Duelle um den Erstliga-Startplatz für die kommende Saison.
Im Gegensatz zu vielen vergangenen Relegationsjahren treffen diesmal keine personifizierten Enttäuschungen aufeinander. Die Niedersachsen sicherten sich den rettenden 16. Tabellenplatz am finalen Spieltag durch einen souveränen 3:1-Auswärtssieg beim FC St. Pauli. Zeitgleich nutzten die formstarken Ostwestfalen den späten Patzer von Hannover 96 gnadenlos aus und sprangen durch einen 2:0-Erfolg beim SV Darmstadt 98 noch auf den dritten Rang der Zweiten Liga.
Wolfsburgs Mittelfeldakteur Yannick Gerhardt brachte die Stimmungslage im Vorfeld auf den Punkt. Er betonte den Stolz der Mannschaft auf das Erreichte, mahnte jedoch eindringlich, dass dieser Zwischenschritt in den kommenden zwei Spielen vergoldet werden müsse.
Ein Blick auf die Spieldaten verdeutlicht, worauf es in diesen richtungsweisenden Begegnungen ankommen wird. Die Wölfe bringen eine absolut erstligataugliche Offensive mit, die im Saisonverlauf 45 Tore erzielte und besonders bei Kopfbällen enorme Gefahr ausstrahlt. Demgegenüber standen jedoch massive Lücken in der Abwehrarbeit. Mit 69 Gegentreffern stellte der VfL die zweitschlechteste Defensive der abgelaufenen Spielzeit.
Unter Dieter Hecking, der im März das Traineramt von Daniel Bauer übernahm, stabilisierte sich das Team zuletzt merklich. Der erfahrene Übungsleiter legte den Fokus erfolgreich auf die Arbeit gegen den Ball. Mittlerweile verzeichnet der Erstligist herausragende Werte bei defensiven Luftzweikämpfen und abgefangenen Pässen.
Obwohl die sportliche Wende unter dem neuen Trainer anfangs auf sich warten ließ, zeigt die jüngste Formkurve der Hausherren rechtzeitig steil nach oben. Aus den vergangenen fünf Partien holte der Tabellensechzehnte überlebenswichtige acht Zähler und musste sich lediglich dem Rekordmeister aus München denkbar knapp geschlagen geben. In einer isolierten Formtabelle dieses Zeitraums belegen die Norddeutschen einen starken siebten Platz.
Kombiniert mit der enormen Lauf- und Sprintintensität des Kaders verspricht das Aufeinandertreffen mit dem ambitionierten Zweitligisten ein physisch forderndes Duell auf Augenhöhe zu werden, bei dem Nuancen über den Aufstieg oder Klassenerhalt entscheiden.
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