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Der VfL Wolfsburg arbeitet nach dem bitteren Abstieg in die 2. Bundesliga mit Hochdruck an der Verpflichtung von Robert Glatzel. Die Niedersachsen haben den 32-jährigen Stürmer des Hamburger SV als absoluten Wunschkandidaten ausgemacht, um mit dessen Torgefahr die direkte Rückkehr ins deutsche Oberhaus zu realisieren. Erste Weichen für den Transfer sind bereits gestellt.

Verhandlungen laufen: Glatzel und Wolfsburg einig

Der Torjäger und die Vereinsführung der Wölfe haben sich laut Medienberichten bereits auf die Rahmenbedingungen eines Wechsels verständigt. Auch die Verantwortlichen der Rothosen sind über das konkrete Interesse in Kenntnis gesetzt worden. Zwar stehen offizielle Verhandlungen zwischen den Klubs noch aus, doch ein Transfer zeichnet sich auf der Zielgeraden deutlich ab.

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Um den Deal endgültig über die Bühne zu bringen, wird voraussichtlich eine Ablösesumme im oberen sechsstelligen Bereich fällig. Für die Hamburger ist dies ein durchaus attraktives Szenario. Der Verein plant sportlich nicht mehr primär mit dem gebürtigen Münchner und möchte dessen Gehalt nur zu gerne einsparen, was den Weg für die Niedersachsen zusätzlich ebnet.

Zweitliga-Garant für den Neustart in der Autostadt

Für den VfL ergibt das Vorhaben absolut Sinn, denn der Routinier hat in der Vergangenheit eindrucksvoll bewiesen, dass er genau weiß, wo in der zweiten Liga das Tor steht. Zwischen den Spielzeiten 2021/22 und 2024/25 war er beim HSV eine absolute Konstante und glänzte mit 73 Treffern in 115 Zweitliga-Partien. Insgesamt bringt der Angreifer die gewaltige Erfahrung von 94 Toren in 189 Spielen im Unterhaus mit, die er für Hamburg, den 1. FC Heidenheim und den 1. FC Kaiserslautern markierte.

In der abgelaufenen Bundesliga-Saison spielte der Offensivmann bei den Hanseaten hingegen nur noch eine untergeordnete Rolle und stand lediglich 609 Minuten auf dem Rasen. Trotz eines noch bis 2027 laufenden Vertrages an der Elbe ist ein Tapetenwechsel daher für beide Seiten der logische nächste Schritt.

In Wolfsburg soll der anvisierte Neuzugang eine große Lücke im Angriff schließen. Durch den Abstieg muss sich der Kader neu ordnen: Mit Jonas Wind verlässt ein zentraler Mittelstürmer den Verein sicher. Zudem ist die sportliche Zukunft von weiteren Offensivkräften wie Mohamed Amoura und Dzenan Pejcinovic aktuell noch völlig offen. Ein verlässlicher Knipser kommt dem ambitionierten Zweitligisten in dieser kritischen Umbruchphase also genau gelegen.

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