FC Arsenal jagt gegen Absteiger Burnley wichtige Punkte für den Titel
Tabellenführer FC Arsenal muss im engen Titelrennen der Premier League beim Absteiger Burnley eine Pflichtaufgabe lösen.
In der englischen Premier League spitzt sich der Abstiegskampf zu. West Ham United droht nach einer folgenschweren Niederlage am Wochenende der bittere Gang in die Zweitklassigkeit. Zeitgleich sorgt ein deutscher Offensivspieler auf der Insel für sportliche Ausrufezeichen: Nick Woltemade hat seine langanhaltende Torflaute im Trikot von Newcastle United beendet und bringt sich wieder für das DFB-Team ins Gespräch.
Für die Londoner ist die sportliche Lage hochdramatisch. Nach der schmerzhaften Pleite am vergangenen Sonntag stehen die Zeichen auf Abschied aus der höchsten englischen Spielklasse. Bereits am Dienstagabend könnte im brisanten Duell gegen Tottenham Hotspur die endgültige Vorentscheidung fallen. Sollten die Hammers auch in diesem Spiel leer ausgehen, rückt der rettende Klassenerhalt in weite Ferne und die Planungen für die Championship müssten zwangsläufig beginnen.
Deutlich erfreulicher stellt sich die Situation im Nordosten Englands dar. Dort stand zuletzt ein deutscher Legionär im Fokus, der nach fünf quälenden Monaten ohne eigenen Treffer nun endlich wieder jubeln durfte. Nick Woltemade erlöste sich und Newcastle United mit einem wichtigen Tor. Der hochgewachsene Angreifer, der bei den Magpies aufgrund seiner enormen Vielseitigkeit und Ballbehauptung sogar mehrfach im Mittelfeld aufgeboten wurde, bewies damit seine Qualitäten im Spielaufbau und in der Gefahrenzone.
Der Treffer befeuert in der Heimat prompt die Debatte um eine mögliche Rolle in der deutschen Nationalmannschaft. Während Kritiker immer wieder auf die ausbaufähige Torausbeute seiner bisherigen Karrierestationen bei Werder Bremen und dem VfB Stuttgart verweisen, heben Befürworter die herausragenden spielerischen Anlagen hervor. Der Ex-Bremer glänzt nicht zwingend als klassischer Strafraumstürmer, sondern als technisch versierter Zielspieler, der Zuspiele exzellent festmacht und das Spiel lenkt.
Im deutschen Sturmzentrum ist die Konkurrenz allerdings namhaft. Aktuell sind Kai Havertz und Deniz Undav in der Hierarchie noch ein deutliches Stück voraus. Dennoch bietet sich der offensiv flexibel einsetzbare Legionär als wertvolle taktische Alternative an. Angesichts der generellen Personalnot auf der Neuner-Position wäre ein Kaderplatz als Joker je nach Spielsituation eine absolut logische Option für die kommenden Länderspiele.
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