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Kylian Mbappé hat sich endgültig in die Geschichtsbücher der Fußball-Weltmeisterschaft eingetragen. Mit einem Doppelpack im Spiel um Platz drei gegen England schraubte der französische Ausnahmestürmer sein WM-Konto auf unfassbare 22 Treffer und zog damit am argentinischen Superstar Lionel Messi vorbei.

Rekordjagd im Eiltempo: Mbappé entthront Messi

Obwohl die französische Nationalmannschaft das Spiel gegen die „Three Lions“ mit 3:4 verlor, sorgte ihr Kapitän für den historischen Höhepunkt der Partie. Der Angreifer von Real Madrid traf in der 47. und 66. Minute. Damit steht er bei zehn Toren im laufenden Turnier und 22 WM-Treffern insgesamt. Der persönliche Meilenstein tröstete den pfeilschnellen Stürmer jedoch kaum über das verpasste Endspiel hinweg: „Ich wäre lieber nicht der Allzeit-Toptorjäger und würde stattdessen morgen das Finale spielen“, erklärte Mbappé nach dem Abpfiff sichtlich enttäuscht.

Sein größter Konkurrent um die historische Krone kann derweil noch zurückschlagen. Lionel Messi steht aktuell bei 21 WM-Treffern in 33 Spielen. Der 39-jährige Offensivkünstler von Inter Miami greift mit Titelverteidiger Argentinien im großen Finale in East Rutherford gegen Europameister Spanien nach dem Pokal – und hat dort die Chance, sein Tore-Konto weiter auszubauen, nachdem er im Viertel- und Halbfinale ohne eigenen Treffer geblieben war.

Michael Olise sorgt für historischen Vorlagenrekord

Nicht nur im Abschluss, auch bei der Torvorbereitung setzten die Franzosen neue Maßstäbe. Michael Olise legte im kleinen Finale beide Treffer für Mbappé auf und sicherte sich damit einen beeindruckenden Bestwert. Mit seinen Turnierasists Nummer sieben und acht avancierte der Profi des FC Bayern München zum alleinigen Top-Vorlagengeber einer einzelnen WM-Endrunde. Er wandelt damit auf den Spuren von Legenden wie Fritz Walter und Raymond Kopa, denen in den 1950er Jahren ähnlich herausragende Werte gelangen.

Ein Turnier der Superlative: Klose-Rekord pulverisiert

Das XXL-Turnier in Nordamerika geht schon jetzt als ein beispielloses Wettschießen der Weltstars in die Historie ein. Vor der Endrunde thronte der deutsche Weltmeister Miroslav Klose mit 16 Toren unangefochten an der Spitze der ewigen Torjägerliste. Nun sind ihm sowohl Mbappé als auch Messi auf beeindruckende Art und Weise enteilt.

Doch auch hinter dem Spitzenduo glänzten die Torjäger reihenweise. Der mit Norwegen ausgeschiedene Erling Haaland verabschiedete sich mit starken sieben Turniertoren. Dieselbe beeindruckende Ausbeute konnte der Engländer Jude Bellingham nach dem Sieg im Spiel um Platz drei für sich verbuchen.

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