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Die französische Nationalmannschaft pflügt unaufhaltsam durch das laufende Turnier und hat sich als absoluter Top-Favorit auf den WM-Titel etabliert. Doch geht es nach Trainer-Legende Arsène Wenger, gibt es genau eine Nation, die der Équipe Tricolore gefährlich werden kann. Im Podcast von Toni und Felix Kroos betonte der 76-Jährige zwar die enorme Wucht der Franzosen, hob jedoch die technische Brillanz Spaniens als entscheidenden Stolperstein hervor.

Hochgeschwindigkeits-Fußball: Die Équipe Tricolore dominiert

Bislang gleicht der Auftritt der Franzosen einem unaufhaltsamen D-Zug. Mit Spielern wie Kylian Mbappé, Ousmane Dembélé und Michael Olise bringt die Mannschaft ein Tempo auf den Rasen, das die Konkurrenz regelrecht überrollt. Wenger sieht genau in dieser physischen und dynamischen Überlegenheit den Schlüssel zum bisherigen Erfolg. Keine andere Mannschaft auf der Welt spiele derzeit einen derart intensiven Hochgeschwindigkeits-Fußball.

Besonders deutlich wurde dies im Vergleich zu Teams aus anderen Kontinenten. Laut Wenger scheiterten die asiatischen Vertreter wie Japan oder Südkorea genau an dieser Hürde. Sie konnten weder das enorme Tempo mitgehen, noch besaßen sie die nötigen technischen Fähigkeiten, um sich dem französischen Druck zu entziehen. Für den langjährigen Arsenal-Coach ist die Schlussfolgerung klar: Frankreich kann sich auf dem Weg zum Titel fast nur selbst schlagen.

Warum Spanien das einzige Fragezeichen bleibt

Trotz der Lobeshymnen auf seine Landsleute sieht Wenger den Turniersieg noch nicht in trockenen Tüchern. Auf die Frage nach dem härtesten Konkurrenten nannte der Fußball-Fachmann ohne zu zögern die spanische Auswahl. Die Iberer bestechen durch Eigenschaften, die den Franzosen in engen Spielen Probleme bereiten könnten.

Der entscheidende Faktor ist für Wenger das fußballerische Niveau. Spanien sei technisch noch versierter als Frankreich. Zudem verfüge das Team über eine herausragende Qualität im Passspiel und eine tief verankerte Kultur des Teamworks, die auf diesem Level weltweit einzigartig sei. Genau diese kollektive Spielintelligenz macht Spanien zum ultimativen Härtetest für die sonst so dominanten Franzosen.

Giganten-Duell im WM-Halbfinale möglich

Die Fans dürfen sich womöglich schon bald auf genau dieses Traum-Duell freuen. Bevor es jedoch zum direkten Aufeinandertreffen kommt, müssen beide Nationen ihre Pflichtaufgaben im Viertelfinale lösen. Die französische Elf trifft am Donnerstag ab 22:00 Uhr auf die unangenehm zu spielenden Marokkaner. Spanien ist am Freitag ab 21:00 Uhr gegen Belgien gefordert.

Sollten beide Top-Favoriten ihre Partien gewinnen, käme es am kommenden Dienstag im ersten WM-Halbfinale zum vorgezogenen Endspiel. Es wäre das von Wenger prophezeite Duell der Gegensätze: unbändige Geschwindigkeit gegen technische Perfektion.

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