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Fünf Tage vor dem Auftakt der Weltmeisterschaft (11. Juni bis 19. Juli) hat die belgische Nationalmannschaft ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Im Duell zweier WM-Teilnehmer feierten die „Roten Teufel“ in Brüssel einen souveränen 5:0 (1:0)-Erfolg gegen Tunesien und untermauerten damit ihre Ambitionen für das bevorstehende Turnier in den USA, Mexiko und Kanada.

Offensiv-Feuerwerk der Roten Teufel

Von Beginn an dominierte die belgische Auswahl das Geschehen auf dem Platz. Folgerichtig brachte Arsenal-Star Leandro Trossard die Hausherren in der 29. Minute nach einer drangvollen Anfangsphase in Führung. Nach dem Seitenwechsel entfachte das Team endgültig ein Offensiv-Feuerwerk: Charles De Ketelaere (53.) und der routinierte Spielmacher Kevin De Bruyne (65.) schraubten das Ergebnis in die Höhe. In der Schlussphase sorgten der eingewechselte Dodi Lukébakio (86.) sowie Nicolas Raskin (87.) mit einem Doppelschlag für den auch in der Höhe verdienten 5:0-Endstand. Arthur Theate von Eintracht Frankfurt, der wenige Tage zuvor gegen Kroatien noch durchgespielt hatte, wurde in dieser Partie geschont.

Platzverweis und Alu-Pech bremsen Tunesien

Für die nordafrikanischen Gäste verlief der Abend in der belgischen Hauptstadt hingegen bitter. Die beste Chance zum zwischenzeitlichen Anschluss verzeichnete Elias Achouri, dessen Schuss in der 58. Minute jedoch nur am Pfosten landete. Kurz darauf schwächte sich das Team selbst: Der Augsburger Ismael Gharbi, der neben dem Frankfurter Ellyes Skhiri in der Startelf stand, musste nach einem Foulspiel mit der Gelb-Roten Karte den Platz verlassen (62.). Die nominierten Bundesliga-Profis Elias Saad (Hannover 96) und Rani Khedira (Union Berlin) kamen beim letzten Testlauf nicht zum Einsatz.

Fokus auf die WM-Gruppenphase

Beide Nationen richten nun den vollen Fokus auf die Endrunde, bei der sie die Enttäuschung der WM 2022 – damals schieden beide Teams bereits in der Gruppenphase aus – vergessen machen wollen. Belgien startet in Gruppe G am 15. Juni im US-amerikanischen Seattle gegen Ägypten in das Turnier, bevor die Duelle gegen den Iran (21. Juni) und Neuseeland (27. Juni) anstehen. Tunesien eröffnet die Gruppe F parallel am 15. Juni auf Guadeloupe gegen Schweden und trifft anschließend auf Japan (21. Juni) sowie die Niederlande (26. Juni).

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