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Giovanni Reyna droht bei Borussia Mönchengladbach ein vorzeitiger Abschied, falls der offensive Mittelfeldspieler bei der laufenden Weltmeisterschaft nicht nachhaltig auf sich aufmerksam macht. Trotz eines Treffers beim Auftaktsieg der US-Nationalmannschaft steht der ehemalige Dortmunder am Niederrhein auf dem Prüfstand.

Traumstart mit den US-Boys als Bewerbungsschreiben

Beim souveränen 4:1-Auftaktsieg der USA gegen Paraguay setzte Giovanni Reyna ein echtes Ausrufezeichen. Obwohl der Youngster zunächst nur auf der Bank saß, trug er sich nach seiner Einwechslung mit einem sehenswerten Außenrist-Treffer in die Torschützenliste ein. Für den Edeltechniker war dieser Moment ein wichtiger Befreiungsschlag, denn das laufende Turnier dient ihm als entscheidende Bühne für seine Vereinszukunft.

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Verletzungssorgen und Degradierung in Gladbach

Bei seinem aktuellen Arbeitgeber Borussia Mönchengladbach verlief die jüngste Vergangenheit alles andere als nach Plan. Die Fohlen hatten den Offensivmann für knapp vier Millionen Euro von Borussia Dortmund an den Niederrhein geholt, doch die erhoffte Verstärkung blieb aus. In der abgelaufenen Saison absolvierte der Nationalspieler lediglich 20 Pflichtspiele. Aufgrund wiederkehrender Verletzungen stand er kein einziges Mal über die vollen 90 Minuten auf dem Rasen. Die Vereinsführung plant in der neuen Spielzeit nicht mehr fest mit ihm als tragende Säule. Reyna geht vorerst nur als Herausforderer in den Kampf um die Startelf. Die Gladbacher sollen sogar bereit sein, ihn unterhalb seines damaligen Einkaufspreises wieder abzugeben.

Fokus auf das K.o.-Spiel gegen Australien

Die unbefriedigende sportliche Situation auf Vereinsebene ist auch dem US-Amerikaner nicht verborgen geblieben. Er gab offen zu, mit seinen Einsatzzeiten unglücklich gewesen zu sein, betonte jedoch einen persönlichen Aufschwung in den letzten Partien. Die Diskussionen um seine Zukunft rückt er vorerst in den Hintergrund, der volle Fokus liegt auf dem Nationalteam. Bereits am Freitag geht es im zweiten Gruppenspiel gegen Australien um den vorzeitigen Einzug in die K.o.-Runde. Mit einer starken Mannschaftsleistung im Rücken gibt sich der formstarke Joker selbstbewusst und glaubt fest daran, mit den USA bei diesem Turnier etwas Großes zu erreichen.

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