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Brasiliens Ausnahmespieler Neymar hat nach dem bitteren 1:2-Achtelfinal-Aus gegen Norwegen bei der Weltmeisterschaft seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt. Der 34-Jährige verkündete das Ende seiner Laufbahn in der Seleção direkt im Anschluss an die Partie im US-Bundesstaat New Jersey und beendete damit eine historische Ära im brasilianischen Fußball.

Ein Kreis schließt sich: Tränenreicher Abschied in New Jersey

Die Kulisse für diesen Moment hätte nicht symbolträchtiger sein können. Im exakt gleichen Stadion, in dem der damalige Youngster im Jahr 2010 sein allererstes Länderspiel bestritt, fiel nun der letzte Vorhang. „Ich habe es versucht, ich habe es wirklich versucht. Jetzt ist es zu Ende. Hier habe ich es begonnen, hier habe ich aufgehört“, erklärte der sichtlich ergriffene Offensivkünstler im brasilianischen Fernsehen. Zuvor war er nach dem überraschenden Turnier-Aus gegen die Skandinavier auf dem Rasen in Tränen ausgebrochen. Daran änderte auch die Tatsache nichts, dass ihm per Elfmeter in der zehnten Minute der Nachspielzeit noch der späte Anschlusstreffer gelungen war.

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Mit Neymar verlässt der erfolgreichste Torjäger der brasilianischen Historie die internationale Bühne. In 130 Einsätzen für sein Heimatland erzielte der ehemalige Angreifer des FC Barcelona und von Paris Saint-Germain beeindruckende 80 Treffer und ließ damit in der ewigen Bestenliste sogar die Legende Pelé hinter sich.

Seine Nominierung für das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada durch Nationaltrainer Carlo Ancelotti kam für viele Beobachter durchaus überraschend. Der oft von schweren Verletzungen geplagte Routinier hatte seit Ende 2023 kein Spiel mehr im Nationaldress absolviert. Bei der Endrunde reichte es nach der langen Pause letztlich nur noch für Einsätze im letzten Gruppenspiel gegen Schottland sowie beim K.o.-Spiel gegen Norwegen. Nun macht der langjährige Fixpunkt der Brasilianer endgültig Platz für die nächste Generation.

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