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Die Elfenbeinküste und Ecuador eröffnen in der Nacht auf Montag um 1 Uhr den direkten Vergleich der deutschen WM-Gruppengegner. In einem Duell zweier extrem defensivstarker Mannschaften richtet sich der Blick auch aus deutscher Sicht auf die Frage, welches Team im weiteren Turnierverlauf die größere Hürde darstellen wird. Ein torarmes Unentschieden scheint angesichts der beiderseitigen Statistiken ein äußerst realistisches Szenario zu sein.

Ivorer schöpfen Selbstvertrauen aus Frankreich-Coup

Die Westafrikaner gehen mit enormer Brust in das anstehende Match. Jüngst sorgte das Team um den Leipziger Defensivspezialisten Yan Diomande für ein massives Ausrufezeichen, als Ex-Weltmeister Frankreich in einem Vorbereitungsspiel mit 2:1 bezwungen wurde. Für Co-Trainer Guy Demel war dieser Erfolg deutlich mehr als nur ein glückliches Testspielergebnis. Der ehemalige Bundesliga-Profi sieht seine Mannschaft auf Augenhöhe mit absoluten Top-Nationen und formuliert das Überstehen der Gruppenphase als klares Minimalziel. Ein ambitioniertes Vorhaben, denn trotz dreier bisheriger WM-Teilnahmen warten die Ivorer noch immer auf den historischen ersten Einzug in die K.o.-Runde.

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Junge Kader auf beeindruckenden Erfolgskursen

Wenn die Südamerikaner auf die ivorische Auswahl treffen, begegnen sich zwei Mannschaften mit verblüffenden Parallelen. Mit einem Durchschnittsalter von rund 26 Jahren stellen beide Verbände sehr junge, hungrige und physisch enorm präsente Kader. Auch die aktuellen Formkurven zeigen steil nach oben: Während die Ecuadorianer seit beeindruckenden 19 Länderspielen ungeschlagen sind, reitet die Elfenbeinküste ebenfalls auf einer anhaltenden Erfolgswelle. Beide Nationen eint der Drang, endlich das Etikett des fußballerischen Geheimtipps abzulegen und auf der ganz großen Bühne nachhaltig zu überzeugen.

Abwehrreihen im ultimativen Härtetest

Die für die deutsche Nationalmannschaft wohl relevanteste Erkenntnis ist die immense defensive Stabilität beider Kontrahenten. Für Wettfreunde drängt sich bei dieser Paarung instinktiv ein Tipp auf wenige Tore geradezu auf. Ecuador kassierte in 18 kräftezehrenden Qualifikationsspielen der hart umkämpften Südamerika-Gruppe gegen Offensiv-Giganten wie Brasilien und Argentinien lediglich fünf Gegentreffer. Die Elfenbeinküste überstand ihre afrikanische Qualifikationsgruppe sogar gänzlich ohne ein einziges Gegentor. Auch wenn die Qualität der jeweiligen Qualifikationsgegner unterschiedlich zu bewerten ist, beweisen diese Zahlen eindrucksvoll: Wer die Defensivreihen dieser beiden Teams knacken will, benötigt taktische Finesse und höchste Effizienz.

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