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Aufatmen beim FC Bayern München und der marokkanischen Nationalmannschaft: Die Auswechslung von Ismael Saibari im WM-Achtelfinale gegen Kanada hat keine gravierenden Folgen. Der 25-jährige Neuzugang des deutschen Rekordmeisters erlitt lediglich eine leichte Muskelzerrung und könnte im weiteren Turnierverlauf bald wieder auf dem Platz stehen.

Hoffnung für Marokko vor dem Duell gegen Frankreich

Es war ein Schreckmoment in der Anfangsphase der K.-o.-Runde: Bereits nach gut 20 Minuten musste Ismael Saibari im Duell zwischen Marokko und Gastgeber Kanada verletzungsbedingt den Platz verlassen. Zunächst stand die Befürchtung im Raum, das Turnier sei für den Offensivakteur vorzeitig beendet. Nun berichtet die marokkanische Zeitung Al Mountakhab, dass es sich glücklicherweise nur um eine kleine Muskelzerrung handelt.

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Aktuell absolviert der Offensivspieler ein spezielles Rehabilitationsprogramm. Im Lager der Nordafrikaner herrscht vorsichtiger Optimismus, dass der Wettlauf gegen die Zeit gelingt. Schon am kommenden Donnerstag (22:00 Uhr MESZ) trifft Marokko im nächsten Spiel auf den Top-Favoriten Frankreich. Ein Einsatz des pfeilschnellen Dribblers gegen die Équipe Tricolore ist nach aktuellem Stand nicht völlig ausgeschlossen.

Millionen-Transfer des FC Bayern entgeht längerem Ausfall

Auch an der Säbener Straße dürften die Verantwortlichen die neuesten medizinischen Bulletins mit großer Erleichterung zur Kenntnis genommen haben. Erst in der vergangenen Woche hatte der FC Bayern München den Transfer des marokkanischen Stars offiziell gemacht. Der Ex-Eindhovener unterschrieb ein langfristiges Arbeitspapier bis 2031, wobei eine kolportierte Ablösesumme von rund 55 Millionen Euro an die PSV Eindhoven fließen soll.

Sportvorstand Max Eberl hatte die Verpflichtung in höchsten Tönen gelobt: „Wir freuen uns sehr, mit Ismael Saibari einen der spannendsten Offensivspieler dieser WM für den FC Bayern gewonnen zu haben.“ Entscheidend für den Deal sei die vorausschauende Arbeit und eine frühe Positionierung des Klubs gewesen.

Da der Nationalspieler nach dem Ende seiner WM-Reise und dem obligatorischen Sonderurlaub ohnehin nicht zum offiziellen Trainingsauftakt am 20. Juli in München erwartet wurde, gerät der Zeitplan für seine Integration nicht ins Wanken. Saibari wird dem FC Bayern nach jetzigem Stand pünktlich und voll belastbar zur Verfügung stehen.

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