Tumulte im WM-Finale: FIFA ermittelt gegen Argentinien und Spanien
Nach handfesten Auseinandersetzungen im WM-Finale fordert die FIFA offizielle Stellungnahmen von Argentinien und Spanien.
Herber Rückschlag für die spanische Nationalmannschaft: Fermín López wird die anstehende Weltmeisterschaft verletzungsbedingt verpassen. Der 23-jährige Offensivspieler des FC Barcelona zog sich im letzten LaLiga-Heimspiel der Saison einen Mittelfußbruch zu und muss sich einer Operation unterziehen.
Die Verletzung trübt das Ende einer ansonsten überragenden Saison für den jungen Spanier. Beim 3:1-Heimerfolg der Katalanen passierte das Unglück, das nun das vorzeitige Saison-Aus bedeutet. Unter Vereins-Trainer Hansi Flick hatte sich der offensive Mittelfeldspieler zu einem unverzichtbaren Leistungsträger entwickelt. Mit beeindruckenden 13 Toren und 17 Vorlagen in 48 Pflichtspielen drückte er dem Spiel des FC Barcelona seinen Stempel auf.
Diese sportliche Leistungsexplosion spiegelt sich auch in seinem Marktwert wider. Seit Saisonbeginn verdoppelte der dynamische Spielmacher seinen Wert von 50 Millionen auf sagenhafte 100 Millionen Euro. Weltweit konnten in diesem Zeitraum nur zwei Spieler einen noch größeren Zuwachs verbuchen. Damit etablierte er sich eindrucksvoll in der Riege der zwölf wertvollsten Mittelfeldspieler des Planeten.
Für Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente ist der Ausfall ein massiver Schlag in der WM-Vorbereitung. Der amtierende Europameister verliert einen seiner wichtigsten Kreativposten. Im aktuellen 27-Mann-Kader der Spanier rangierte der Ex-Barça-Jugendspieler in Sachen Marktwert auf Platz drei – einzig seine Vereinskollegen Lamine Yamal und Pedri weisen eine noch höhere Bewertung auf.
Obwohl der 23-Jährige bislang erst sieben Einsätze im Trikot der Nationalelf verbuchen konnte, war er für das Turnier fest als entscheidender Faktor im Offensivspiel eingeplant. Nun rückt statt der Reise zur WM die Reha in den Fokus, während Spanien kurz vor dem Turnier eine zentrale Position neu besetzen muss.
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