Ägypten erreicht K.o.-Phase nach 1:1 gegen Iran – Bangen um Mo Salah
Nach einem 1:1 gegen den Iran steht Ägypten im WM-Sechzehntelfinale, muss aber eine Verletzung von Mo Salah fürchten.
Kroatien hat sich in einem hart umkämpften Gruppenspiel der WM 2026 mit 2:1 gegen Ghana durchgesetzt. Durch den hart erarbeiteten Sieg in Philadelphia zieht die kroatische Nationalmannschaft als Gruppenzweiter ins Sechzehntelfinale ein. Doch auch die geschlagenen Westafrikaner dürfen jubeln: Ghana steht bereits als einer der besten Gruppendritten fest und ist ebenfalls in der K.o.-Runde.
Die Ausgangslage vor dem Anpfiff war klar: Während Ghana das Ticket für die nächste Runde bereits vor der Partie sicher hatte, benötigte die Mannschaft um Superstar Luka Modrić dringend Punkte. Entsprechend dominant, aber vorsichtig begann der Vize-Weltmeister von 2018. Die Ghanaer, die in ihren ersten beiden Partien ohne Gegentor geblieben waren, formierten sich in ihrem bewährten 4-1-4-1-System und machten die Räume extrem eng. Erst ein Pfostenschuss von Nikola Vlašić in der 17. Minute weckte die Zuschauer aus einer ereignisarmen Anfangsphase auf.
Nach einer guten halben Stunde war es dann eine brillante Einzelaktion, die den Bann brach. Der 22-jährige Petar Sučić wurde per Querpass bedient, fasste sich aus gut 23 Metern ein Herz und jagte den Ball unhaltbar ins linke untere Eck (31.). Ein absolutes Traumtor, das die drückende Überlegenheit der Europäer in dieser Phase belohnte.
In der zweiten Hälfte entwickelte sich die Partie zu einem echten Schlagabtausch. Die Afrikaner legten ihre defensive Zurückhaltung ab und belohnten sich nach einer Standardsituation durch den Ausgleichstreffer von Derrick Luckassen (77.). Die Freude über das 1:1 hielt jedoch nur kurz. Lediglich sechs Minuten später war es erneut Vlašić, der per Kopfball den alten Abstand wiederherstellte und den 2:1-Endstand markierte.
Trotz der knappen Niederlage zeigte sich Ghanas Trainer Carlos Queiroz nach dem Schlusspfiff zufrieden und sprach von einer starken Leistung seines Teams in Halbzeit zwei. Kroatiens Nationaltrainer Zlatko Dalić bremste hingegen jegliche aufkommende Euphorie: „Wir haben erreicht, was wir wollten. Jetzt müssen wir die Vorrunde abhaken und nach vorne blicken. Wir müssen fokussiert bleiben.“
Für beide Nationen hält das anstehende Sechzehntelfinale der Weltmeisterschaft nun echte Härtetests bereit. Die kroatische Auswahl bekommt es am 3. Juli mit Mitfavorit Portugal zu tun. Für Ghana geht es am 4. Juli gegen das formstarke Kolumbien. Beide Teams werden sich in diesen K.o.-Duellen noch einmal steigern müssen, um im Turnier zu verbleiben.
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