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Die kroatische Nationalmannschaft hat sich bei der WM 2026 mit einem hart erkämpften 1:0-Zittersieg gegen Panama im Turnier zurückgemeldet. Nach der herben Auftaktniederlage stand das Team von Trainer Zlatko Dalic im zweiten Vorrundenspiel massiv unter Druck, bewahrte sich jedoch durch den entscheidenden Treffer von Ante Budimir die wichtige Chance auf das Achtelfinale.

Modric lenkt das Spiel im 200. Länderspiel

Im Zentrum des Geschehens stand einmal mehr Luka Modric. Der Spielmacher absolvierte gegen die Mittelamerikaner sein 200. Länderspiel und zeigte sich im Vergleich zur 2:4-Pleite gegen England deutlich formverbessert. Nach nur 32 Ballaktionen gegen die Briten zog der bald 41-Jährige dieses Mal mit 85 Ballkontakten souverän die Fäden im Mittelfeld und steuerte zwei Torschussbeteiligungen bei. Nationaltrainer Dalic bescheinigte seinem Regisseur hervorragende 80 Minuten und betonte, dass der Routinier die Mannschaft zum so wichtigen Sieg geführt habe.

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Der Last Dance der goldenen Generation

Trotz des Erfolgs bleiben mit Blick auf den weiteren Turnierverlauf einige Fragen offen. Die heimische Presse schwankt zwischen reiner Huldigung für ihren Kapitän für die Ewigkeit und kritischen Zweifeln an der grundlegenden Wettbewerbsfähigkeit. Der Kern des Teams ist merklich gealtert. Während Spieler wie der 37-jährige Ivan Perisic noch immer durch einen ausgeprägten Torinstinkt bestechen, fehlt es der Mannschaft phasenweise an der nötigen Dynamik und Handlungsschnelligkeit für das höchste internationale Niveau.

Hoffnung auf den Turniermodus

Für die stolzen Osteuropäer geht es nun in erster Linie darum, den viel zitierten Turniermodus zu finden. Die Historie der vergangenen Weltmeisterschaften zeigt deutlich, dass mit der abgeklärten Truppe stets zu rechnen ist, sobald sie die K.o.-Phase erreicht. Ob die alternden Protagonisten im Herbst ihrer Karriere noch ausreichend Energie für einen langen Last Dance aufbringen können, wird das entscheidende dritte Gruppenspiel zeigen.

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