Ägypten erreicht K.o.-Phase nach 1:1 gegen Iran – Bangen um Mo Salah
Nach einem 1:1 gegen den Iran steht Ägypten im WM-Sechzehntelfinale, muss aber eine Verletzung von Mo Salah fürchten.
Die spanische Nationalmannschaft hat durch einen 1:0-Sieg gegen Uruguay den Gruppensieg bei der Weltmeisterschaft 2026 perfekt gemacht. Direkt nach dem Schlusspfiff gab es überraschenden königlichen Besuch in der Kabine der US-amerikanischen Arena: König Felipe VI. gratulierte den Spielern persönlich und formulierte sogleich ein klares Ziel für den weiteren Turnierverlauf.
Nach dem hart umkämpften Erfolg gegen die Südamerikaner fiel die Anspannung bei den Iberern ab. Linksverteidiger Marc Cucurella verriet im Anschluss, dass der spanische Monarch äußerst angetan vom Auftritt der Mannschaft war. Er habe eine große Leistung gesehen und hoffe, beim nächsten Besuch anlässlich des Finaleinzugs wieder bei der Mannschaft zu sein. Um diesen royalen Wunsch zu erfüllen und am 19. Juli im MetLife Stadium in New York/New Jersey um den Weltmeistertitel zu spielen, liegt vor Toptalent Lamine Yamal und dem amtierenden Europameister jedoch noch ein intensiver Weg durch die K.o.-Runde.
Während die Spanier entspannt auf ihren nächsten Gegner blicken, ist bei den Schotten reines Nervenflattern angesagt. Nach einer deutlichen 0:3-Niederlage gegen Brasilien hängt das Weiterkommen der „Tartan Army“ am seidenen Faden. Die Briten müssen nun auf Schützenhilfe hoffen: Nur wenn Konkurrenten wie Ghana, Usbekistan und Österreich in ihren abschließenden Partien die passenden Ergebnisse liefern, rutscht Schottland als einer der besten Gruppendritten noch ins Sechzehntelfinale.
Völlig losgelöst ist die Stimmung hingegen bei Kap Verde. Der afrikanische Inselstaat sicherte sich bei seiner allerersten WM-Teilnahme durch ein torloses Remis gegen Saudi-Arabien sensationell das Ticket für die K.o.-Phase und krönt damit sein historisches Turnierdebüt.
Abseits des sportlichen Jubels sorgt die Turnierorganisation für heftigen Unmut. Der iranische Kapitän Mehdi Taremi bezeichnete die Weltmeisterschaft nach dem 1:1 gegen Ägypten unumwunden als „Katastrophe“. Grund dafür sind die strengen Einreisebestimmungen der USA. Das iranische Team hat sein Basisquartier im mexikanischen Tijuana aufschlagen müssen und darf jeweils nur für kurze Zeitfenster rund um die Spiele in die Vereinigten Staaten reisen. Da zudem mehreren Betreuern die US-Visa verweigert wurden, sieht Taremi eine klare sportliche Benachteiligung und nahm den Weltverband in die Pflicht: Die FIFA müsse derartige Probleme lösen, habe aber im Fall des Irans auf ganzer Linie versagt.
Nach einem 1:1 gegen den Iran steht Ägypten im WM-Sechzehntelfinale, muss aber eine Verletzung von Mo Salah fürchten.
Vor dem entscheidenden Gruppenspiel gegen Spanien steht Uruguay stark unter Zugzwang, um das Achtelfinale zu erreichen.
Im entscheidenden WM-Gruppenspiel gegen Algerien reicht der österreichischen Nationalmannschaft ein Punkt fürs Achtelfinale.