Tumulte im WM-Finale: FIFA ermittelt gegen Argentinien und Spanien
Nach handfesten Auseinandersetzungen im WM-Finale fordert die FIFA offizielle Stellungnahmen von Argentinien und Spanien.
Kroatien hat bei der Weltmeisterschaft in Toronto einen enorm wichtigen 1:0-Arbeitssieg gegen Panama eingefahren. Dank eines Treffers des eingewechselten Ante Budimir in der 54. Minute sowie einer herausragenden Leistung von Torhüter Dominik Livakovic sicherten sich die Europäer am zweiten Gruppenspieltag drei essenzielle Punkte für das Weiterkommen.
Das Spiel begann als taktisches Rasenschach. Beide Mannschaften neutralisierten sich weitestgehend im Mittelfeld. Für das erste spielerische Highlight sorgte Altmeister Luka Modric mit einem sehenswerten Außenrist-Pass, der jedoch im Zentrum keinen Abnehmer fand. Panama, das bei der Ballbesitzverteilung voll auf Augenhöhe agierte, wurde in der 22. Minute brandgefährlich: Nach einer Hereingabe köpfte José Rodriguez den Ball wuchtig aufs Tor, doch der kroatische Schlussmann Dominik Livakovic lenkte die Kugel mit einem sensationellen Reflex an die Unterlatte.
Diese Aktion diente den Mittelamerikanern als Weckruf. Sie traten in der Folge deutlich mutiger auf und stellten die kroatische Defensive, die zunehmend behäbig wirkte, immer wieder vor Probleme. Erst in der Nachspielzeit der ersten Hälfte verbuchten die Kroaten durch einen strammen Flachschuss von Martin Baturina eine nennenswerte Torchance, die Panamas Keeper Orlando Mosquera jedoch stark parierte.
Zwei Torschüsse im ersten Durchgang waren für den Anspruch des WM-Zweiten von 2018 viel zu mager. Nationaltrainer Zlatko Dalic reagierte zur Pause konsequent: Er nahm den blassen Petar Musa sowie Abwehrspieler Josko Gvardiol vom Feld, stellte defensiv auf eine Dreierkette um und brachte mit Andrej Kramaric und Ante Budimir frische Offensivkräfte. Dieser taktische Kniff zahlte sich postwendend aus.
Neun Minuten nach Wiederanpfiff leitete Mario Pasalic den Ball per Hacke auf den aufgerückten Josip Stanisic weiter. Dessen präzise Flanke fand den eingewechselten Budimir, der souverän zum 1:0-Endstand vollstreckte und den Spielverlauf damit auf die Seite der Favoriten zog.
Während das Turnier für Panama nach der zweiten Zu-Null-Niederlage in Folge bereits nach der Vorrunde beendet ist, haben die Kroaten nun alle Trümpfe in der eigenen Hand. Mit drei Punkten auf dem Konto geht die Auswahl vom Balkan mit einer deutlich verbesserten Ausgangslage in das entscheidende dritte Gruppenspiel. Die Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit dürfte der Mannschaft das nötige Selbstvertrauen für den weiteren Turnierverlauf geben.
Nach handfesten Auseinandersetzungen im WM-Finale fordert die FIFA offizielle Stellungnahmen von Argentinien und Spanien.
Hans-Joachim Watzke und die UEFA stellen sich quer: Wegen umstrittener Investoren-Pläne der FIFA droht ein WM-Boykott.
FIFA-Präsident Gianni Infantino plant den Verkauf von WM-Anteilen an Investoren, um sich mit Millionen seine Macht zu sichern.