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Die deutsche Nationalmannschaft startet am Sonntag (19 Uhr) gegen Curacao in die Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Dabei wird Manuel Neuer trotz seiner jüngsten Wadenverletzung zwischen den Pfosten stehen. DFB-Sportdirektor Rudi Völler bestätigte die Einsatzbereitschaft des 40-jährigen Routiniers und beendete damit die wochenlangen Debatten um die deutsche Nummer eins.

Völler gibt Entwarnung: Wadenprobleme sind auskuriert

Nachdem der Stammtorhüter in den Vorbereitungsspielen gegen Finnland (4:0) und die USA (2:1) noch pausierte, meldet er sich nun rechtzeitig fit. Laut Rudi Völler hat der Schlussmann bereits in Chicago Trainingseinheiten mit der Mannschaft absolviert und dabei bewiesen, dass seine Wade wieder voll belastbar ist.

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Gegenüber der Bild-Zeitung machte der DFB-Sportdirektor deutlich, dass die fehlende Spielpraxis der vergangenen Wochen bei einem Mann dieses Kalibers kein Hindernis darstelle. Der Bayern-Kapitän sei ein Weltklasse-Torwart mit enormer Erfahrung, der bei seinem Comeback sofort auf Betriebstemperatur sein werde. Zudem erleichtere die Eingespieltheit mit den zahlreichen Münchner Akteuren auf dem Platz die schnelle Integration in die Defensive.

Matthäus stützt Nagelsmanns Entscheidung im Tor

In der jüngeren Vergangenheit gab es intensive Diskussionen um die Torwartfrage im deutschen Team, da Ersatzmann Oliver Baumann in den Testspielen starke Leistungen zeigte. Bundestrainer Julian Nagelsmann hat sich nun jedoch klar für seinen Kapitän positioniert. Inzwischen weilt die DFB-Elf in ihrem WM-Quartier in Winston-Salem, wo sich der Keeper den letzten Feinschliff für seine mittlerweile fünfte Weltmeisterschaft holt.

RTL-Experte Lothar Matthäus äußerte volles Verständnis für die kompromisslose Marschroute des Bundestrainers. Wenn ein Torhüter seiner Klasse fit dabei sei, müsse er spielen, betonte der Weltmeister von 1990. Es sei für das Binnenklima wichtig, mit klaren Verhältnissen und ohne ungeklärte Baustellen in das Turnier zu starten. Mit Baumann hat Deutschland zudem eine enorm verlässliche Alternative in der Hinterhand, sollte die Situation eine erneute Anpassung erfordern.

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