DFB-Elf trifft auf Elfenbeinküste – Leipzig-Star Diomande droht als Gefahr
Die DFB-Elf erwartet am Samstag bei der WM gegen die Elfenbeinküste ein harter Härtetest um Shootingstar Yan Diomande.
Mohamed Salah tritt mit der ägyptischen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 2026 an, um einen historischen Negativlauf zu beenden. Der Superstar des FC Liverpool soll die Nordafrikaner zum ersten WM-Sieg ihrer Geschichte führen und die anhaltende Sieglosigkeit bei Endrunden stoppen.
Obwohl die Ägypter den Afrika-Cup bereits siebenmal gewinnen konnten, warten sie auf der größten internationalen Bühne noch immer auf ein Erfolgserlebnis. Bei den bisherigen drei WM-Teilnahmen blieb das Team komplett sieglos. Besonders schmerzhaft ist die Erinnerung an das Turnier 2018 in Russland, als alle drei Vorrundenspiele verloren gingen. Bei der kommenden Endrunde 2026 in der Gruppe G gegen Belgien, den Iran und Neuseeland ist der Einzug in die K.o.-Runde als klares Mindestziel ausgerufen. Unterstützung erhält der Ausnahmekönner im Angriff unter anderem von Omar Marmoush, der aktuell bei Manchester City unter Vertrag steht.
Die Hoffnungen einer ganzen Nation ruhen auf den Schultern des pfeilschnellen Angreifers, der in seiner Heimat verehrt wird, als sei er größer als die Pyramiden. Der Weg an die absolute Weltspitze war für den Rekordspieler jedoch steinig. Aufgewachsen in bescheidenen Verhältnissen im Dorf Nagrig, nahm er als Jugendlicher bis zu vier Stunden Fahrtweg auf sich, um zum Training in die Hauptstadt Kairo zu gelangen. Dieser eiserne Wille prägte seine beeindruckende Laufbahn. In neun Jahren beim FC Liverpool sammelte er prestigeträchtige Titel wie die Champions League sowie die Premier League und krönte sich mit 191 Pflichtspieltoren zur absoluten Vereinslegende der Reds.
Neben dem mannschaftlichen Erfolg jagt der Flügelstürmer bei der WM 2026 auch eine bemerkenswerte persönliche Bestmarke. Mit aktuell 65 Treffern für Ägypten liegt er in der ewigen Torschützenliste seines Landes auf dem zweiten Platz. Ihm fehlen lediglich drei Tore, um den Führenden einzuholen – ausgerechnet seinen aktuellen Nationaltrainer Hassan Hossam. Mit treffsicheren Auftritten beim anstehenden Turnier könnte der wohl größte ägyptische Fußballer aller Zeiten also gleich doppelt Geschichte schreiben.
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