ZDF und MagentaTV zeigen Deutschland gegen Elfenbeinküste bei der WM live
Die deutsche Nationalmannschaft bestreitet ihr zweites WM-Spiel gegen die Elfenbeinküste. Alle Infos zur TV-Übertragung.
Die österreichische Nationalmannschaft hat sich bei ihrer Rückkehr auf die große Weltmeisterschafts-Bühne nach 28 Jahren zu einem hart umkämpften 3:1 (1:0)-Erfolg gegen Jordanien gemüht. Beim WM-Auftakt in San Francisco überzeugte das Team von Trainer Ralf Rangnick spielerisch zwar kaum, sicherte sich aber dank eines Eigentors und eines späten Elfmeters die essenziellen ersten drei Punkte im Turnier.
Die Euphorie in der Alpenrepublik war vor dem ersten WM-Auftritt seit 1998 riesig, oft wurde das ÖFB-Team im Vorfeld sogar als Geheimfavorit gehandelt. Doch die mit acht Bundesliga-Profis gespickte Startelf tat sich von Beginn an enorm schwer. Jordanien, das sein WM-Debüt feierte, agierte defensiv kompakt und setzte immer wieder gefährliche Nadelstiche im Umschaltspiel. Für den erlösenden Moment sorgte schließlich Romano Schmid: Der Mittelfeldspieler von Werder Bremen nutzte in der 21. Minute einen Freiraum zentral vor dem Strafraum und zirkelte den Ball sehenswert zum 1:0 in den Winkel – das erste österreichische WM-Tor seit fast drei Jahrzehnten.
Wer nun dachte, der Knoten beim Favoriten sei geplatzt, sah sich getäuscht. Der jordanische Außenseiter ließ sich von dem Rückschlag nicht beirren. Nur Augenblicke nach der Führung verhinderte die Querlatte nach einem Kopfball von Ali Olwan den schnellen Ausgleich. Auch ÖFB-Keeper Alexander Schlager musste in der ersten Hälfte mehrfach in höchster Not retten und sein ganzes Können aufbieten.
Nach dem Seitenwechsel belohnten sich die mutigen Jordanier. Der pfeilschnelle Ali Olwan vollendete in der 50. Minute einen Angriff zum hochverdienten 1:1-Ausgleich. Die rot-weiß-rote Auswahl wirkte phasenweise verunsichert, im letzten Angriffsdrittel fehlte die Genauigkeit. Erst spät fanden die Europäer wieder in ihre gewohnt druckvollen Abläufe. „Es war das erwartet schwere Spiel“, analysierte Teamchef Ralf Rangnick im Anschluss ehrlich. „Jordanien hat das richtig gut gemacht. Wir sind eigentlich erst Mitte der zweiten Halbzeit in unser Spiel reingekommen.“
In der Schlussphase bewies Österreich dann das nötige Quäntchen Glück. Ein unglückliches Eigentor von Yazan Al-Arab brachte der Rangnick-Elf in der 77. Minute die erneute Führung. Als Jordanien in der Nachspielzeit alles nach vorne warf, sorgte Routinier Marko Arnautovic tief in der Extra-Zeit (90.+12) per Handelfmeter für den 3:1-Endstand. Ein Sieg, der laut Rangnick „ein ganz, ganz schweres Stück Arbeit“ war, der Nationalmannschaft aber eine solide Ausgangsposition für den weiteren Turnierverlauf verschafft.
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