Frankreich gegen England: MagentaTV überträgt das Spiel um Platz drei
Das kleine Finale der WM 2026 zwischen Frankreich und England verspricht Spannung, ist aber nicht im Free-TV zu sehen.
Robert Andrich reist trotz seiner Ausbootung aus dem Kader der deutschen Nationalmannschaft zur anstehenden Weltmeisterschaft. Der 31-jährige Defensivspezialist von Bayer Leverkusen wird das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada als TV-Experte für den Streamingdienst MagentaTV begleiten und seine Rolle auf dem Rasen gegen das Mikrofon tauschen.
Nach seinem festen Platz im DFB-Aufgebot bei der vergangenen Heim-EM vor zwei Jahren wurde der laufstarke Mittelfeldmann von Bundestrainer Julian Nagelsmann überraschend für den aktuellen WM-Kader gestrichen. Nun wechselt Andrich die Seiten. Beim übertragenden Sender ergänzt er ein hochkarätiges Team, zu dem unter anderem Trainer-Legende Jürgen Klopp, Mats Hummels sowie die noch aktiven Profis Thomas Müller und Jonas Hofmann gehören.
Aus seiner Enttäuschung über die verpasste Nominierung als Spieler macht der Leverkusener keinen Hehl. Dennoch blickt der Rechtsfuß seiner neuen Aufgabe voller Vorfreude entgegen. Er wolle intensiv mitfiebern und die deutsche Auswahl auf eine völlig andere Art und Weise begleiten. TV-Chef Arnim Butzen lobt insbesondere die ehrliche und meinungsstarke Art des Neuzugangs, die ihn auch auf dem Platz zu einem echten Leader macht. Andrich soll das taktische Geschehen ungefiltert in die Wohnzimmer der Fans transportieren.
Seinen ersten Einsatz am Mikrofon feiert der frischgebackene TV-Experte bereits am 11. Juni. Beim Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika wird er gemeinsam mit Kommentatoren-Urgestein Wolff Fuss durch die Partie führen. Zudem ist Andrich fest als Taktik-Analyst für den Turnierauftakt der deutschen Nationalmannschaft eingeplant, wo er das Spiel seiner ehemaligen Teamkollegen genau unter die Lupe nehmen wird.
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