Tumulte im WM-Finale: FIFA ermittelt gegen Argentinien und Spanien
Nach handfesten Auseinandersetzungen im WM-Finale fordert die FIFA offizielle Stellungnahmen von Argentinien und Spanien.
Die erste faustdicke Überraschung der Weltmeisterschaft ist perfekt: Der amtierende Europameister Spanien kommt zum Auftakt nicht über ein torloses 0:0-Unentschieden gegen Kap Verde hinaus. Die als krasse Außenseiter gehandelten Blauen Haie knöpften dem Favoriten in der vergangenen Nacht völlig verdient einen Punkt ab und sorgten so für ein unerwartetes Beben im Turnier.
Die Spanier gingen als glasklarer Favorit in ihr erstes Gruppenspiel, fanden jedoch kaum ein Durchkommen gegen das leidenschaftlich verteidigende Team aus dem afrikanischen Inselstaat. Trotz enormer Ballbesitzwerte fehlte der Offensive der Iberer die zündende Idee und die nötige Durchschlagskraft im letzten Drittel. Die kapverdische Nationalmannschaft krönte hingegen eine taktisch disziplinierte Leistung und feiert das Remis gegen den Titelkandidaten wie einen Sieg.
Nicht nur Spanien ließ Federn. Die vergangene WM-Nacht war geprägt von Punkteteilungen, denn in insgesamt vier Partien gab es keinen einzigen Sieger. Unter anderem trennten sich Saudi-Arabien und Uruguay in einem umkämpften Duell mit einem 1:1-Unentschieden. Diese Serie an Punkteteilungen sorgt dafür, dass die Konstellation in den Gruppen vorerst völlig offen bleibt. Die vermeintlichen Underdogs haben bewiesen, dass sie den etablierten Fußballnationen auf Augenhöhe begegnen können.
Während sich bei Teilen der Konkurrenz bereits der erste Erfolgsdruck aufbaut, herrscht im Lager der deutschen Nationalmannschaft derzeit eine entspannte Atmosphäre. Die DFB-Elf nutzte einen offiziellen Familientag abseits des Platzes, um vor den nächsten entscheidenden sportlichen Aufgaben den Kopf freizubekommen. Der Fokus der Fußballwelt richtet sich nun auf die kommende WM-Nacht, die nach diesem überraschenden Auftakt weitere unberechenbare Duelle verspricht.
Nach handfesten Auseinandersetzungen im WM-Finale fordert die FIFA offizielle Stellungnahmen von Argentinien und Spanien.
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