WM-Finale: Justin Bieber rockt die Halbzeitshow im MetLife Stadium
Justin Bieber komplettiert das gigantische Star-Aufgebot für die Super-Bowl-artige Halbzeitshow beim WM-Finale.
Die US-Regierung hat ihre beispiellose Einmischung in das FIFA-Verfahren um den amerikanischen Stürmer Folarin Balogun öffentlich verteidigt. Andrew Giuliani, Leiter der WM-Task-Force des Weißen Hauses, rechtfertigte das Vorgehen der Politik mit massiven Zweifeln an der Berechtigung des Platzverweises und griff dabei sowohl das Schiedsrichtergespann als auch den Weltverband scharf an.
Nach der umstrittenen Roten Karte für den pfeilschnellen Angreifer gehen die Schilderungen der Ereignisse weit auseinander. Laut Giuliani habe der US-Verband erfolgreich Einspruch eingelegt und so bewirkt, dass die automatische Sperre für ein Jahr zur Bewährung ausgesetzt wurde. Man habe sicherstellen wollen, dass auf dem Spielfeld fair entschieden wird, und dieses Ziel sei erreicht worden, betonte der Regierungsvertreter. Die FIFA stellt den Ablauf jedoch grundlegend anders dar. Dem Weltverband zufolge gab es ein reguläres Disziplinarverfahren, das aufgrund der Umstände zu der Bewährungsstrafe führte. Von einem formellen Einspruch der Amerikaner als Auslöser fehlt in den offiziellen FIFA-Dokumenten jede Spur.
Um das Eingreifen der Politik zu legitimieren, fuhr das Weiße Haus schwere Geschütze auf. Giuliani warf den Offiziellen einen regelwidrigen Einsatz des Video-Assistenten vor, da angeblich unzulässige Zeitlupen verwendet worden seien. Offizielle TV-Bilder widerlegen diesen Vorwurf allerdings, da dem Unparteiischen die strittige Szene sehr wohl auch in Echtzeit vorgelegt wurde.
Besonders heikel sind zudem die persönlichen Angriffe gegen Schiedsrichter Raphael Claus. In Abstimmung mit der Rhetorik von US-Präsident Donald Trump brachte Giuliani den Brasilianer mit vergangenen Spielmanipulationen in seiner Heimat in Verbindung. Der entscheidende Kontext wird dabei jedoch ausgeblendet: Der erfahrene Referee wurde im Rahmen der damaligen Ermittlungen niemals offiziell beschuldigt oder gar angeklagt. Der Fall verdeutlicht eindrucksvoll, wie stark sich politische Interessen mittlerweile in die sportliche Gerichtsbarkeit des Fußballs einmischen.
Justin Bieber komplettiert das gigantische Star-Aufgebot für die Super-Bowl-artige Halbzeitshow beim WM-Finale.
Das EU-Parlament wehrt sich gegen explodierende Ticketpreise bei der WM 2026 und prüft ein Verbot des Dynamic Pricing.
Trainer-Legende Arsène Wenger sieht Frankreich als klaren WM-Favoriten, warnt jedoch vor der technischen Klasse Spaniens.