FIFA plant WM-Erweiterung auf 64 Teams – Erste Analysen beauftragt
Die FIFA prüft übereinstimmenden Berichten zufolge eine weitere Aufstockung der Fußball-Weltmeisterschaft auf 64 Teams.
Acht Jahre nach der offiziellen Vergabe startet die Nationalmannschaft der USA in die Heim-Weltmeisterschaft 2026. In der Nacht zum 13. Juni (3:00 Uhr MESZ) bestreitet der Co-Gastgeber sein langersehntes Auftaktspiel gegen Paraguay. Dabei will die Mannschaft direkt beweisen, dass sich die strategische Neuausrichtung der vergangenen Jahre auf der ganz großen Bühne auszahlt.
Um die viel zitierte Goldene Generation der US-Boys endlich zum Glänzen zu bringen, vollzog der Verband einen harten Schnitt auf der Trainerbank. Da die Entwicklung unter Gregg Berhalter stagnierte, übernahm 2024 Mauricio Pochettino das Ruder. Der ehemalige Cheftrainer von Tottenham Hotspur und Paris St. Germain bekam eine klare Mission: Er soll nicht nur erfolgreichen, sondern auch attraktiven Fußball liefern. Statt biederen Ballbesitzes lässt der Argentinier nun ein aggressives Angriffspressing spielen. Heimische Experten taufen diesen riskanten, aber spektakulären Stil treffend als High-Risk-High-Reward-Projekt. Das taktische System wirkt mittlerweile deutlich europäisiert, geprägt von schnellem Umschaltspiel und weiten Diagonalbällen zur Spielverlagerung.
Das Selbstvertrauen im Lager der Nordamerikaner ist im Vorfeld des Turniers enorm gewachsen. Pochettino hat seinen Schützlingen eine spürbare Gewinner-Mentalität eingeimpft. Bereits bei der Kaderbekanntgabe strotzte der Star-Coach vor Zuversicht und betonte, dass diese Gruppe bestens gerüstet sei, um das ganze Land stolz zu machen. Mehr noch: Der 52-Jährige stellt sogar den ultimativen Coup in Aussicht und fordert von seinen Akteuren den unbedingten Glauben an den WM-Titel.
Ein neuer taktischer Anstrich allein reicht für den Traum vom Titel jedoch selten aus. Hinter den Kulissen arbeiteten die Verantwortlichen akribisch daran, den Kader in der Breite und Spitze aufzuwerten. Ein zentraler Baustein dieser Kaderplanung war das Dual-National-Recruiting. Der Verband umwarb gezielt talentierte Profis mit doppelter Staatsbürgerschaft, um sie langfristig an das eigene Nationalteam zu binden. Spieler wie der beim FC Bayern München ausgebildete Malik Tillman sind Paradebeispiele für diese Strategie, die nun im Duell gegen Paraguay erste Früchte tragen soll.
Die FIFA prüft übereinstimmenden Berichten zufolge eine weitere Aufstockung der Fußball-Weltmeisterschaft auf 64 Teams.
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