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Bittere Nachricht für die japanische Nationalmannschaft kurz vor dem WM-Start: Kapitän Wataru Endo verpasst das Turnier verletzungsbedingt. Der 33-jährige Mittelfeldspieler des FC Liverpool wurde nach einer Blessur nicht rechtzeitig fit und kündigte in der Folge das Ende seiner Länderspielkarriere an.

Verletzungspech vor WM-Auftakt: Shuto Machino rückt nach

Die Verletzung, die sich der erfahrene Sechser vor zwei Wochen im Testspiel gegen Island zugezogen hatte, erwies sich für eine Turnierteilnahme als zu hartnäckig. Als Reaktion auf den Ausfall des zentralen Bausteins nominierten die Verantwortlichen einen Akteur aus der Bundesliga nach: Der Gladbacher Angreifer Shuto Machino stößt zum Kader. Die prestigeträchtige Kapitänsbinde übernimmt derweil mit Ko Itakura ein weiteres bekanntes Gesicht aus der deutschen Eliteklasse.

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Emotionaler Abschied: Ex-Stuttgarter Endo zieht einen Schlussstrich

Über die sozialen Netzwerke äußerte sich der frühere Bundesliga-Profi tief enttäuscht, aber gefasst. Er habe alles in seiner Macht Stehende getan und empfinde daher kein Bedauern. Vielmehr überwiege der Stolz, das Team seit der vergangenen Endrunde in Katar als Anführer geprägt zu haben. Nach 73 Einsätzen für die Nationalelf zieht der Routinier nun die Konsequenzen und macht den Weg für Jüngere frei. Zukünftig werde er die Mannschaft nur noch als Fan unterstützen, betonte jedoch selbstbewusst, dass der Moment für einen japanischen WM-Triumph definitiv kommen werde.

Japan als Geheimfavorit in der schweren Gruppe F

Für die ambitionierten Asiaten beginnt das WM-Abenteuer am kommenden Sonntag im texanischen Dallas mit einem echten Härtetest gegen die Niederlande. In der anspruchsvollen Gruppe F warten zudem Schweden und Tunesien auf den frisch gebackenen Spielführer Itakura und sein Team. Mit einem hochkarätig besetzten Aufgebot, dessen Marktwert auf rund 271 Millionen Euro geschätzt wird, gilt die japanische Auswahl bei vielen Experten als gefährlicher Geheimfavorit. Auch ohne ihren etatmäßigen Taktgeber aus der Premier League wollen sie nun im Turnierverlauf jede Widrigkeit überwinden.

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