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Die norwegische Nationalmannschaft hat bei der WM 2026 einen historischen Meilenstein erreicht. Dank eines Traumtors von Antonio Nusa und eines späten Siegtreffers von Erling Haaland besiegten die Skandinavier die Elfenbeinküste am Ende dramatisch mit 2:1. Für Norwegen markiert der Triumph nicht nur den ersten Treffer in einem WM-K.o.-Spiel seit über acht Jahrzehnten, sondern auch den ersten Sieg überhaupt in einer K.o.-Runde. Die Ivorer hingegen fühlen sich durch eine brisante Fehlentscheidung des Schiedsrichters in der Schlussphase benachteiligt.

Antonio Nusa beendet Norwegens 88-jährige Torflaute

Bis zur 39. Minute war das Duell geprägt von hoher Intensität, bot den Zuschauern jedoch kaum nennenswerte Torraumszenen. Stürmerstar Erling Haaland war von der ivorischen Defensive weitgehend abgemeldet worden, und auch auf der Gegenseite fehlte die Durchschlagskraft. Doch dann schlug die große Stunde des Antonio Nusa. Der Offensivspieler von RB Leipzig leitete von der linken Seite ein Dribbling ein, ließ seine Gegenspieler mit geschickten Finten stehen und schlenzte den Ball unhaltbar in den Winkel (39.). Ein absolutes Traumtor, das eine historische Durststrecke beendete: Letztmals hatte Norwegen am 5. Juni 1938 einen Treffer in einem K.o.-Spiel einer Weltmeisterschaft erzielt.

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Diallo glänzt für die Elfenbeinküste – vorne wie hinten

Nach dem Seitenwechsel drängte die Elfenbeinküste auf den Ausgleich, offenbarte jedoch Schwächen im Abschluss, die sich bereits in der Gruppenphase (nur vier erzielte Tore) angedeutet hatten. Norwegen verpasste es derweil, den Sack zuzumachen. Die größte Chance zur Vorentscheidung hatte Torbjörn Heggem, dessen Abschluss aus vier Metern jedoch von Amad Diallo spektakulär auf der Torlinie geklärt wurde (67.). Diese Rettungstat war die Initialzündung für den Profi von Manchester United. Nur wenige Minuten später belohnte sich Diallo selbst: Nach einem schnellen Doppelpass durchbrach er die norwegische Abwehrreihe im Vollsprint und versenkte den Ball im langen Eck zum 1:1-Ausgleich (74.).

Umstrittener Elfmeter-Pfiff bleibt aus, Haaland trifft spät

Der Ausgleich beflügelte den Gruppengegner der bereits ausgeschiedenen deutschen Nationalmannschaft merklich. In der 78. Minute stand plötzlich Schiedsrichter Jesus Valenzuela im Mittelpunkt: Andreas Schjelderup traf den ivorischen Angreifer Nicolas Pépé deutlich an der Fußsohle im Strafraum. Doch weder der Unparteiische auf dem Feld noch der Videoschiedsrichter griffen ein – eine bittere und höchst umstrittene Entscheidung gegen die Afrikaner.

Während die Elfenbeinküste noch mit dem ausgebliebenen Pfiff haderte, schlug Norwegen eiskalt zu. In der 86. Minute tauchte Erling Haaland genau dort auf, wo ein Weltklassestürmer stehen muss, und markierte den 2:1-Siegtreffer. Dieser späte Knockout besiegelte den historischen Viertelfinaleinzug der Norweger und beendete gleichzeitig die WM-Träume der Ivorer auf dramatische Weise.

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