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Der FC Bayern München intensiviert seine Bemühungen um Ayyoub Bouaddi. Der 18-jährige Mittelfeldspieler des OSC Lille sorgt aktuell bei der Weltmeisterschaft mit der marokkanischen Nationalmannschaft für Furore und rückt damit ins Visier der europäischen Top-Klubs.

Der deutsche Rekordmeister hat laut Berichten französischer Medien seine Fühler ausgestreckt, um die Konditionen für einen Transfer des zentralen Mittelfeldspielers auszuloten. Bouaddi besticht durch seine enorme Reife auf dem Platz und gehört trotz seines jungen Alters bereits zum Stammpersonal in der Ligue 1. Doch die Konkurrenz im Kampf um den begehrten Youngster ist überaus namhaft.

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Lille fordert 70 Millionen Euro für sein Juwel

Wer den in Senlis geborenen Shootingstar verpflichten möchte, muss tief in die Tasche greifen. Lilles Klub-Präsident Olivier Létang hat dem Vernehmen nach ein Preisschild von mindestens 70 Millionen Euro festgelegt. Zudem knüpft der Klubchef einen möglichen Verkauf in diesem Sommer an eine klare Bedingung: Der Käufer muss zustimmen, das Talent für ein weiteres Jahr an den OSC auszuleihen, damit er sich in seiner gewohnten Umgebung weiterentwickeln kann.

Manchester City im Transfer-Poker vorn?

Neben den Münchnern beobachten auch der FC Arsenal und Manchester United die Situation genau. Die besten Karten scheint derzeit jedoch Manchester City zu haben. Wie Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet, plant der englische Vizemeister, sich auf das von Lille geforderte Leih-Modell einzulassen. Damit hätte das Team von Pep Guardiola aktuell die Nase vorn. Paris Saint-Germain, eine theoretische Option für den Spieler, sieht aktuell keinen Bedarf im Zentrum und ist vorerst aus dem Rennen, sofern es dort nicht zu überraschenden Abgängen kommt.

Marokko-Connection beim FC Bayern

Dass Bouaddi auf dem Markt derzeit so begehrt ist, liegt nicht zuletzt an seinen herausragenden Auftritten auf der internationalen Bühne. Mit Marokko erreichte er nach einem Nervenkrimi und dem Sieg im Elfmeterschießen gegen die Niederlande das Achtelfinale der Weltmeisterschaft. Dort zieht er im Mittelfeld geschickt die Fäden.

Interessant für die Münchner: An der Säbener Straße könnte der 18-Jährige künftig auf einen alten Bekannten treffen. Der Transfer seines Nationalmannschaftskollegen Ismael Saibari steht offenbar kurz vor dem Abschluss. Der Deal mit der PSV Eindhoven soll den FCB knapp 50 Millionen Euro kosten. Ob die Vereinsführung nun noch einmal nachlegt und auch den Poker um Bouaddi gewinnt, bleibt angesichts der harten Konkurrenz aus der Premier League abzuwarten.

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