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Die Schweizer Nationalmannschaft hat sich bei der Weltmeisterschaft 2026 souverän für das Achtelfinale qualifiziert. Im Sechzehntelfinale im kanadischen Vancouver besiegten die Eidgenossen das Team aus Algerien hochverdient mit 2:0 (1:0). Dank der Treffer von Breel Embolo und Dan Ndoye jeweils in den Anfangsminuten der beiden Halbzeiten ließen die abgezockten Europäer den Nordafrikanern keine echte Chance auf das Weiterkommen.

Freiburger Manzambi leitet Schweizer Führung ein

Die Begegnung war kaum angepfiffen, da stellte das Team um Kapitän Granit Xhaka – der in dieser Partie sein 150. Länderspiel absolvierte – die Weichen auf Sieg. In der zehnten Minute demonstrierte Johan Manzambi seine herausragende Form. Der Youngster des SC Freiburg ließ den algerischen Defensivmann Aissa Mandi mit einem unaufhaltsamen Solo stehen und bediente Breel Embolo mustergültig in der Mitte. Der ehemalige Bundesliga-Stürmer musste den Ball aus kurzer Distanz nur noch über die Linie bugsieren.

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Algerien spielerisch bemüht, aber offensiv zu harmlos

Wer nach dem Rückstand einen Einbruch der Nordafrikaner erwartet hatte, sah sich zunächst getäuscht. Die algerische Auswahl zeigte sich in der ersten Hälfte spielerisch auf Augenhöhe und suchte immer wieder den Weg nach vorne. Houssem Aouar vergab bereits in der sechsten Minute eine gute Gelegenheit. Kurz vor dem Pausenpfiff tauchte zudem der Leverkusener Ibrahim Maza gefährlich vor dem Tor auf, verfehlte den Kasten des Dortmunder Schlussmanns Gregor Kobel aus knapp zehn Metern jedoch deutlich. Letztlich fehlte der Offensive die nötige Konsequenz und Cleverness im Torabschluss.

Ndoye bestraft gegnerischen Fehler eiskalt

Der zweite Durchgang begann für die Schweiz nach Maß. Unmittelbar nach Wiederanpfiff nutzten sie einen folgenschweren Ballverlust der Algerier tief in deren eigener Hälfte gnadenlos aus. Dan Ndoye tauchte in der 46. Minute völlig frei vor Keeper Luca Zidane auf und vollstreckte zum 2:0. Dieser Nackenschlag bedeutete die frühe Vorentscheidung. Zwar versuchte Offensivstar Riyad Mahrez im direkten Gegenzug eine Antwort zu finden, doch sein Schuss wurde umgehend geblockt. In der Folge verließen sich die Schweizer auf ihre defensive Kompaktheit, verwalteten den Vorsprung routiniert und brachten das Achtelfinal-Ticket sicher ins Ziel.

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