Olympia Ski-Freestyle: Halfpipe-Finale wegen Schneefall verschoben
Das olympische Halfpipe-Finale der Ski-Freestylerinnen wurde wegen starken Schneefalls abgesagt. Der neue Termin in Livigno ist für Sonntag angesetzt.
Karl Geiger muss den Traum von seinen dritten Olympischen Winterspielen begraben. Der deutsche Skisprung-Star ist an der geforderten Norm für die kommenden Spiele gescheitert. Nach erfolgreichen Teilnahmen 2018 in Pyeongchang und 2022 in Peking wird der Wettbewerb in Predazzo ohne den 33-Jährigen stattfinden. Geiger selbst bestätigte das Aus und zeigte sich selbstkritisch.
Für den erfolgsverwöhnten Oberstdorfer ist das Zuschauen eine ungewohnte Situation. In einem Videoclip auf Instagram wandte er sich direkt an seine Fans: „Es ist eine sehr bittere Pille, dass es beim dritten Mal nicht geklappt hat.“
Doch statt in Selbstmitleid zu versinken, analysierte der DSV-Adler seine Situation gewohnt realistisch. Geiger räumte ein, dass seine Verfassung zu Saisonbeginn und während der Vierschanzentournee nicht ausgereicht habe, um bei den olympischen Wettbewerben konkurrenzfähig zu sein. „Dabei sein ist alles, sagt man zwar immer. Das stimmt auch bis zu einem gewissen Teil“, erklärte der Routinier. „Aber ich war zweimal dabei – und wenn es vom Niveau her so ist wie am Saisonbeginn, glaube ich auch nicht, dass ich dort megaglücklich gewesen wäre. So fair muss ich schon zu mir sein.“
Das endgültige Aus war dabei eine denkbar knappe Angelegenheit. Die Entscheidung fiel beim Weltcup im japanischen Sapporo Mitte Januar. Die mathematische Ausgangslage war klar: Geiger hätte theoretisch zwei Platzierungen in den Top 15 oder ein einziges Ergebnis unter den besten Acht benötigt, um die Norm noch zu erfüllen.
Doch der erste Wettkampf in Japan besiegelte das Schicksal des Skispringers. Nach einem verpatzten zweiten Sprung landete er lediglich auf Rang 27. Damit geriet die Olympia-Teilnahme rechnerisch außer Reichweite. Über diesen Moment habe er sich „unglaublich geärgert“, gab Geiger zu. Der sportliche Absturz in Asien sei „natürlich schon enttäuschend“ gewesen.
Die Ironie des Schicksals zeigte sich nur kurze Zeit später. Nachdem der Druck der Qualifikation gewichen war und der Olympia-Zug bereits ohne ihn abgefahren war, platzte beim 33-Jährigen der Knoten. Beim Weltcup in Willingen flog Geiger furios aus seiner Krise und sicherte sich völlig überraschend seinen ersten Podestplatz der laufenden Saison. Ein Erfolg, der das Potenzial des Athleten unterstreicht, für die Spiele in Predazzo jedoch zu spät kam.
Das olympische Halfpipe-Finale der Ski-Freestylerinnen wurde wegen starken Schneefalls abgesagt. Der neue Termin in Livigno ist für Sonntag angesetzt.
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