Laura Nolte und Deborah Levi feiern Olympia-Gold – Karriereende offen
Laura Nolte und Deborah Levi holen erneut Olympia-Gold im Zweierbob. Der Triumph lässt die ursprünglichen Pläne für ein Karriereende 2026...
Freestyle-Superstar Eileen Gu hat bei den Olympischen Winterspielen in Norditalien dem immensen Druck standgehalten und sich die Goldmedaille in der Halfpipe gesichert. Die für China startende Athletin triumphierte am Sonntag im Livigno Snow Park und verteidigte damit ihren Titel von 2022 erfolgreich, nachdem sie zuvor in den anderen Disziplinen knapp am obersten Treppchen vorbeigeschrammt war.
Nach zwei Silbermedaillen im Slopestyle und im Big Air nutzte die 22-Jährige ihre letzte Chance bei diesen Spielen eindrucksvoll. Mit einer Wertung von 94,75 Punkten für ihren besten Lauf verwies sie ihre Landsfrau Li Fanghui (93,00 Punkte) sowie die Britin Zoe Atkin (92,50 Punkte) auf die Plätze zwei und drei. Dabei begann der Wettkampf für die Favoritin alles andere als optimal.
Im ersten Run hatte Gu massive Probleme bei ihrem ersten Trick und fand sich zunächst nur auf dem achten Rang wieder. Doch die Titelverteidigerin bewies Nervenstärke: Im zweiten Versuch demonstrierte sie ihr ganzes technisches Repertoire und übernahm die Führung. Im dritten und letzten Durchgang legte sie sogar noch einmal nach und verbesserte ihre Bestmarke um weitere 0,75 Punkte, um den Sieg endgültig abzusichern.
Mit diesem Triumph schreibt Eileen Gu Sportgeschichte. Ihre Bilanz bei Olympischen Spielen beläuft sich nun auf insgesamt drei Gold- und drei Silbermedaillen. Damit ist sie geschlechterübergreifend die erfolgreichste Freeski-Athletin aller Zeiten. Sie übertrumpfte mit dem Sieg am Sonntag den kanadischen Aerials-Spezialisten Mikael Kingsbury, der in seiner Karriere auf zwei olympische Gold- und drei Silbermedaillen kommt.
Der Weg zum Gold war auch durch äußere Umstände erschwert worden. Ursprünglich sollte die Entscheidung in der Halfpipe bereits am Samstagabend fallen, doch starker Schneefall in Livigno zwang die Jury zu einer Verlegung auf den Sonntag. Trotz der Verzögerung und der zuvor verpassten Goldchancen trat die gebürtige US-Amerikanerin selbstbewusst auf.
Auf Fragen nach dem Druck und den vorangegangenen zweiten Plätzen reagierte Gu bereits im Vorfeld gelassen und verwies auf ihren Status: „Ich bin die meistdekorierte Freeski-Fahrerin der Geschichte, ich glaube, das ist eine Antwort in sich selbst.“ Mit dem erneuten Olympiasieg hat sie diese Aussage nun sportlich untermauert.
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