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Laura Siegemund greift bei den French Open nach ihrem zweiten Titel im Mixed-Doppel. An der Seite des Franzosen Edouard Roger-Vasselin besiegte die deutsche Doppelspezialistin das Duo Desirae Krawczyk und Neal Skupski und zog auf der großen Bühne in Paris in die nächste Runde ein.

Neuauflage des Endspiels von 2022

Nach fast zwei Stunden intensiver Spielzeit stand der hart umkämpfte 7:6 (7:5), 7:5-Erfolg für das deutsch-französische Gespann fest. Gegen die an Nummer vier gesetzten Krawczyk (USA) und Skupski (Großbritannien) bewiesen Siegemund und der Lokalmatador in den entscheidenden Momenten die besseren Nerven. Das Duell bot dabei eine besondere historische Brisanz: Gegen exakt dieses Duo hatten sich Siegemund und Roger-Vasselin bereits vor zwei Jahren bei ihrem grandiosen Triumph in Roland Garros im Endspiel durchgesetzt.

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Auf den Spuren von Alexander Zverev

Aufgrund von teils starken Regenfällen in der französischen Hauptstadt war die Begegnung kurzfristig auf den prestigeträchtigen Court Philippe-Chatrier verlegt worden. Dieser Sandplatz erwies sich am selben Tag bereits als gutes Omen für den deutschen Tennissport. Wenige Stunden zuvor hatte Alexander Zverev an gleicher Stelle eine spielerische Machtdemonstration abgeliefert. Der Hamburger bezwang den spanischen Teenager Rafael Jódar souverän mit 7:6 (7:3), 6:1, 6:3 und buchte seinerseits das Ticket für das Halbfinale im Herreneinzel.

Blick nach vorn nach bitterem Doppel-Aus

Für das Erfolgs-Duo Siegemund und Roger-Vasselin wartet nun die nächste schwere Aufgabe. Im Kampf um das Finalticket treffen sie auf die italienischen Titelverteidiger Sara Errani und Andrea Vavassori. Das Mixed-Turnier ist für die 38-jährige Athletin aus Metzingen die letzte Titelchance bei diesem Grand Slam, da sie einen kleinen sportlichen Rückschlag verkraften musste: Wenige Stunden vor dem Mixed-Erfolg war sie im regulären Frauen-Doppel ausgeschieden. Gemeinsam mit der Russin Wera Swonarewa unterlag sie im Viertelfinale der Kanadierin Gabriela Dabrowski und der Brasilianerin Luisa Stefani mit 4:6, 5:7.

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