Los Angeles Rams holen Trent McDuffie – Blockbuster-Trade mit Chiefs
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Paukenschlag in der NFL: Die Arizona Cardinals haben ihren langjährigen Starting-Quarterback Kyler Murray darüber informiert, dass er zu Beginn des neuen Ligajahres entlassen wird. Damit ziehen die Verantwortlichen in der Wüste nach sieben gemeinsamen Jahren den Schlussstrich. Der 28-Jährige wird somit zum Free Agent und kann ab März bei einem neuen Team unterschreiben.
Was 2019 mit der Wahl zum First-Overall-Pick im Draft begann, endet nun nach einer weiteren enttäuschenden Spielzeit. Der einst als Heilsbringer gefeierte Spielmacher konnte die hohen Erwartungen der Fans nie gänzlich erfüllen. In seinen sieben Jahren bei der Franchise warf Murray für insgesamt 20.460 Yards, 121 Touchdowns und 60 Interceptions. Seine Qualitäten als Dual-Threat-Quarterback unterstrich er mit 3.193 Rushing-Yards und 32 Lauf-Touchdowns.
Besonders bitter verlief die abgelaufene Saison: Bereits in Woche 5 zog sich der mobile Passgeber eine schwere Fußverletzung zu, die das vorzeitige Saisonaus bedeutete. Diese Verletzungshistorie in Kombination mit der sportlichen Stagnation führte nun zur Entscheidung der Teamführung.
Die Trennung kommt die Cardinals teuer zu stehen, ist aber perspektivisch motiviert. Das Team muss im Jahr 2026 noch stolze 36,8 Millionen Dollar an Dead Cap schlucken, spart dafür jedoch in der darauffolgenden Saison 19,5 Millionen Dollar ein. Sportlich steht Arizona vor einer gewaltigen Herausforderung. Experten bewerten die kommende Draft-Klasse auf der Quarterback-Position als schwach – lediglich Fernando Mendoza gilt als potenzieller Lichtblick.
Paradoxerweise spielt diese Marktsituation dem entlassenen Murray in die Karten. Da es in der Free Agency kaum hochkarätige Alternativen gibt, dürfte der Ex-Cardinal trotz seiner jüngsten Verletzung und Formschwäche gute Chancen auf einen lukrativen Deal bei einem anderen Team haben, das verzweifelt nach einem erfahrenen Signal Caller sucht.
Kyler Murray wandte sich nach Bekanntwerden der Entscheidung via X (ehemals Twitter) an die Öffentlichkeit und zeigte sich dankbar, aber auch selbstkritisch:
An alle, die mich unterstützt und meiner Familie und mir während meiner Zeit in Arizona freundschaftlich begegnet sind: Ich danke euch von ganzem Herzen. Ich wollte nichts lieber, als derjenige sein, der die 77-jährige Durststrecke dieser Organisation beendet, und es tut mir leid, dass ich uns enttäuscht habe.
Weiter betonte der Quarterback seinen Blick nach vorne:Er vertraue auf seine Arbeitsmoral und sei überzeugt, dass seine besten Leistungen noch vor ihm liegen. Wo diese stattfinden werden, entscheidet sich in den kommenden Wochen der Offseason.
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