Quarterback Fernando Mendoza hat beim Pro Day der Indiana Hoosiers seine Ambitionen auf den ersten Pick im kommenden NFL Draft eindrucksvoll untermauert. Vor den Augen der Scouts aller 32 NFL-Teams präsentierte sich der Heisman-Trophy-Gewinner in herausragender Verfassung und festigte seinen Status als Ausnahmetalent.

Starke Wurfshow vor den Augen der gesamten Liga

Unter der Beobachtung von mehr als 100 Medienvertretern, zahlreichen Weggefährten und NFL-Scouts im John Mellencamp Pavilion lieferte der 22-Jährige eine überzeugende Vorstellung ab. Insgesamt warf der Spielmacher rund 56 Pässe und stellte dabei seine Vielseitigkeit eindrucksvoll unter Beweis. Er überzeugte mit präzisen Würfen über alle Distanzen sowie mit genauen Zuspielen aus der Bewegung.

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Besonders bemerkenswert war die uneigennützige Herangehensweise des jungen Quarterbacks. Er nutzte die große Bühne gezielt, um auch seine Teamkollegen in Szene zu setzen. Mendoza ließ bewusst Routen laufen, die im professionellen Spiel relevant sind, damit seine Mitspieler ihre NFL-Tauglichkeit ebenfalls unter Beweis stellen konnten. Zwar fanden einige wenige Bälle ihr Ziel nicht punktgenau, doch diese marginalen Makel dürften seiner Draft-Positionierung in keiner Weise schaden.

Las Vegas Raiders gelten als logisches Ziel

Nach dieser souveränen Leistung richten sich alle Blicke auf die Las Vegas Raiders. Die Franchise aus Nevada hält den ersten Pick und gilt weithin als sicherster Abnehmer für das begehrte Talent. Für den College-Star wäre dies auch auf persönlicher Ebene ein Volltreffer, da er bekennender Fan von Raiders-Miteigentümer Tom Brady ist.

Bereits beim Combine und in diversen Videokonferenzen tauschten sich der Spieler und die Verantwortlichen der Raiders intensiv aus. Vor dem Startschuss des Drafts am 23. April steht zudem noch ein weiteres persönliches Meeting auf dem Programm.

Der Blick nach vorne: Anpassungen für die Profiliga

Trotz der vielen Vorschusslorbeeren und der herausragenden College-Karriere bleibt der Spielmacher bodenständig und reflektiert. Er weiß genau, dass der Schritt in die amerikanische Profiliga taktische und spielerische Umstellungen erfordern wird.

Auf dem nächsten Level wird er deutlich häufiger direkt hinter dem Center agieren müssen – eine Formation, die im modernen College-Football seltener genutzt wird. Zudem liegen die Hash-Marks enger beieinander und das generelle Spieltempo zieht massiv an. Der ehrgeizige Quarterback zeigte sich jedoch hochmotiviert, diese neuen Herausforderungen anzunehmen und weiter hart an sich zu arbeiten, um auch im Profibereich direkt durchzustarten.

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