Der Wechsel von Maxx Crosby zu den Baltimore Ravens ist auf der Zielgeraden geplatzt. Aufgrund medizinischer Bedenken am Knie des Pass Rushers sagten die Ravens den fast fertigen NFL-Deal kurzfristig ab. Nun bleibt der 28-Jährige bei den Las Vegas Raiders, deren General Manager John Spytek sich erfreut über den Verbleib seines Star-Verteidigers äußert.

Geplatzter Wechsel: Ravens holen Hendrickson statt Crosby

Die mündliche Einigung zwischen den Franchises bestand bereits, doch ein Veto der medizinischen Abteilung in Baltimore verhinderte den Blockbuster-Trade in der laufenden Free Agency. Die Ravens reagierten prompt auf das wahrgenommene Verletzungsrisiko und verpflichteten weniger als 24 Stunden später Trey Hendrickson, den ehemaligen Edge Rusher der Cincinnati Bengals. Für den abgewiesenen Defensiv-Anker aus Nevada bedeutete dies eine unerwartete Rolle rückwärts.

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Raiders-GM John Spytek widerspricht medizinischen Bedenken

In Las Vegas nimmt man die Kehrtwende derweil gelassen und sogar durchweg positiv auf. In einem teaminternen Podcast betonte General Manager John Spytek, dass sein Verhältnis zu dem Spieler ungebrochen stark sei. Die unbestreitbar schwierige Offseason-Entscheidung habe die Beziehung nicht belastet. Wir haben ihn so willkommen geheißen, als wäre er nie weg gewesen, erklärte Spytek. Der Manager widersprach zudem indirekt den Sorgen aus Baltimore: Er rechnet fest damit, dass der Routinier im August wieder vollkommen fit auf dem Trainingsplatz stehen wird und noch etliche starke Jahre in der Profiliga vor sich hat.

Treueschwur in Las Vegas: Wie es für den Pass Rusher weitergeht

Ein erneuter Versuch, den 28-Jährigen abzugeben, ist aktuell nicht geplant – es sei denn, ein Konkurrent legt ein außergewöhnlich lukratives Angebot auf den Tisch. Ansonsten planen die Verantwortlichen in der Wüstenstadt fest mit ihrem Leistungsträger. Auch der Spieler selbst zieht Motivation aus dem gescheiterten Transfer und bekräftigt seine tiefe Verbundenheit zur Franchise. Er sei dazu bestimmt, ein Raider zu sein, betonte er unlängst und fügte an, dass er sein Leben lang bleiben wolle – auch wenn man im schnelllebigen Football-Geschäft der NFL nie sicher sein könne, was die Zukunft bringt.

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