Basketball-WM-Qualifikation: Das droht Deutschland bei erneuter Niederlage
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Die Frauen von Alba Berlin haben Geschichte geschrieben und sich erstmals den Titel im BBL-Pokal gesichert. In einem an Dramatik kaum zu überbietenden Finale in der heimischen Sömmeringhalle bezwang der Außenseiter die favorisierten Rutronik Stars Keltern mit 67:62 (28:28, 56:56) nach Verlängerung. Vor knapp 2.300 Zuschauern lieferten sich beide Teams einen defensiv geprägten Schlagabtausch, bei dem die Berlinerinnen in der entscheidenden Phase die besseren Nerven bewiesen.
Das Team von Trainer Cristo Cabrera ging ohne jede Scheu in das Duell mit dem amtierenden Deutschen Meister. Von Beginn an zeigte Alba, dass sie nicht gewillt waren, die Rolle des Sparringspartners einzunehmen. Besonders Kapitänin Marie Bertholdt ging voran und sorgte mit starken Aktionen für eine überraschende 17:14-Führung nach dem ersten Viertel. Die Berliner Defensive arbeitete diszipliniert und hielt die Sterne aus Keltern weitestgehend aus der Zone fern.
Auch im zweiten Abschnitt blieb die Partie eng und physisch. Zwar erhöhten die Gäste unter Trainerin Matea Tavic den Druck, doch offensiv fehlte Keltern die gewohnte Leichtigkeit. Ein wichtiger Dreier von Nina Rosemeyer hielt die Gastgeberinnen im Spiel, sodass es mit einem leistungsgerechten 28:28-Unentschieden in die Kabinen ging.
Nach dem Seitenwechsel schien sich das Blatt zunächst zu wenden. Die Rutronik Stars kamen fokussierter aus der Pause, während sich bei den Berlinerinnen Unsicherheiten einschlichen. Angeführt von Stephanie Kostowicz und Alexandra Wilke erspielte sich der Favorit zwischenzeitlich eine Acht-Punkte-Führung. Doch Alba brach nicht ein. Bis zum Ende des dritten Viertels kämpften sich die Hauptstädterinnen wieder auf 43:44 heran und hielten die Partie offen.
Das Schlussviertel entwickelte sich zu einem wahren Krimi. Keltern schien erneut davonzuziehen, doch die Moral der Cabrera-Truppe war ungebrochen. Drei Minuten vor dem Ende brachte Lena Gohlisch die Halle zum Beben, als sie per Distanzwurf zum 54:54 ausglich. In den Schlusssekunden der regulären Spielzeit gelang es den Berlinerinnen, einen Ein-Punkt-Rückstand noch zu egalisieren und die Verlängerung zu erzwingen.
In der Overtime (OT) zahlte sich die Nervenstärke des Außenseiters aus. Während Keltern weiterhin Probleme von der Dreierlinie hatte und einfache Fehler produzierte, blieb Alba cool. Die Berlinerinnen nutzten die Missverständnisse der Gäste gnadenlos aus und brachten den vielumjubelten 67:62-Sieg über die Zeit.
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