Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft hat am Freitag einen Dämpfer hinnehmen müssen. Durch die Niederlage in Zagreb verpasste die DBB-Auswahl die Chance, sich vorzeitig an die Tabellenspitze ihrer Qualifikationsgruppe zu setzen. Nun richtet sich der Blick auf die nächste Partie, und eine brennende Frage dominiert die Vorberichterstattung: Wie schwerwiegend wären die Konsequenzen, sollte der Weltmeister heute erneut das Nachsehen haben?

Rückschlag in Zagreb bremst Euphorie

Der Auftritt in der kroatischen Hauptstadt verlief nicht nach Plan. Das Ziel war klar definiert: Ein Sieg sollte her, um die Pole Position in der Gruppe zu sichern und ein klares Signal an die Konkurrenz zu senden. Stattdessen musste sich das Team geschlagen geben. Zwar ist die sportliche Qualität im Kader unbestritten, doch das Resultat am Freitag zeigte, dass in der WM-Qualifikation keine Selbstläufer zu erwarten sind.

Ausgangslage: Wie viel Druck herrscht wirklich?

Trotz des verpassten Sprungs an die Tabellenspitze ist die Situation keineswegs aussichtslos. Die Niederlage in Zagreb war ärgerlich, aber kein Beinbruch im Hinblick auf das große Ganze. Experten und Fans fragen sich dennoch: Was passiert bei einer weiteren Pleite im heutigen Spiel?

Eine erneute Niederlage wäre zwar sportlich enttäuschend und würde die makellose Bilanz des Weltmeisters weiter trüben, doch das Ticket für die Weltmeisterschaft wäre damit noch nicht ernsthaft in Gefahr. Die deutsche Mannschaft verfügt über genügend Substanz, um auch nach einem solchen Doppelschlag in den kommenden Fenstern die nötigen Punkte einzufahren. Dennoch würde eine zweite Niederlage in Folge den Druck unnötig erhöhen und den Puffer auf die Verfolger schmelzen lassen. Es geht heute also weniger um das nackte Überleben in der Gruppe, sondern vielmehr um Charakter, Momentum und die Vermeidung einer unnötigen Zitterpartie in der Zukunft.

Verwandte Beiträge