Paukenschlag in der NBA: Jayson Tatum steht unmittelbar vor seiner Rückkehr auf das Parkett. Nachdem der Superstar der Boston Celtics seit den vergangenen Playoffs aufgrund eines Achillessehnenrisses pausieren musste, deutet nun alles auf ein kurzfristiges Comeback hin. Laut aktuellen Medienberichten könnte der Forward bereits im kommenden Heimspiel gegen die Dallas Mavericks wieder im Aufgebot des Rekordmeisters stehen.

Widersprüchliche Berichte: Simmons nennt konkretes Datum

Die Situation rund um den Gesundheitszustand des 25-Jährigen glich in den letzten Wochen einer Achterbahnfahrt. Noch vor rund 14 Tagen berichtete ESPN-Insiderin Ramona Shelburne, dass Tatum in einem persönlichen Gespräch Bedenken geäußert habe, überhaupt noch in dieser Saison zurückzukehren. Ein vollständiges Aussetzen bis zur kommenden Spielzeit stand im Raum.

Doch das Blatt hat sich gewendet. Der gut vernetzte US-Journalist Bill Simmons verkündete nun in seinem Podcast eine deutlich optimistischere Prognose. "Alles deutet auf Freitag hin", so Simmons mit Blick auf das Heimspiel im TD Garden gegen die Texaner (Samstag, 1:00 Uhr deutscher Zeit). Damit wäre das Saisondebüt des fünfmaligen All-Stars deutlich früher als erwartet realisiert.

Grünes Licht der Ärzte: Volles Kontakt-Training absolviert

Die Anzeichen für einen Einsatz verdichten sich auch durch Informationen aus dem Mannschaftsumfeld. Wie The-Athletic-Reporter Shams Charania bestätigte, hat die medizinische Abteilung der Celtics dem Flügelspieler die uneingeschränkte Freigabe für das Teamtraining erteilt.

Entscheidend für diesen Schritt war Tatums Teilnahme an den intensiven Fünf-gegen-Fünf-Einheiten. Diese Belastungstests gelten in der NBA als der finale Meilenstein der Rehabilitation vor einer Rückkehr in den aktiven Spielbetrieb. Nach über 40 Wochen Leidenszeit scheint der Körper des US-Nationalspielers bereit für die Belastungen der besten Liga der Welt zu sein.

Celtics dominieren den Osten auch ohne ihren Anführer

Dass Boston überhaupt in der Position ist, Tatum ohne tabellarischen Druck zurückzubringen, grenzt an ein kleines Wunder. Nach der schweren Verletzung in der Vorsaison und einem bewussten personellen Umbruch zur Kostensenkung, riefen viele Experten ein "Übergangsjahr" aus.

Doch das Team von Head Coach Joe Mazzulla belehrte die Kritiker eines Besseren. Auch ohne ihren Topscorer bissen sich die Kelten in der Spitzengruppe der Eastern Conference fest. Mit einer beeindruckenden Bilanz von 41 Siegen bei nur 20 Niederlagen gehört Boston aktuell zu den Top-Teams der Liga und muss sich im Ligavergleich derzeit nur wenigen Franchises wie dem amtierenden Champion aus Oklahoma City geschlagen geben.

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