Luka Doncic hat beim 134:126-Auswärtssieg der Los Angeles Lakers gegen die Miami Heat eine historische Leistung abgeliefert und seinem Teamkollegen LeBron James an dessen Jubiläums-Abend beinahe die Show gestohlen. Während James seinen 1611. Einsatz in der nordamerikanischen Profiliga feierte, explodierte der Slowene mit beeindruckenden 60 Punkten auf dem Parkett.

LeBron James stellt ewigen NBA-Rekord auf

Schon mit dem ersten Sprungball sicherte sich LeBron James einen weiteren Platz in den Geschichtsbüchern. Der 41-jährige Superstar absolvierte sein 1611. Hauptrundenspiel und überholte damit alle bisherigen Legenden der besten Basketball-Liga der Welt in dieser Kategorie. Gegen sein ehemaliges Team aus Florida, mit dem er zwei seiner insgesamt vier Meisterschaften gewann, lieferte der Routinier gewohnt stark ab. Mit 19 Punkten, 15 Rebounds und 10 Vorlagen verzeichnete der Ausnahmeathlet ein klassisches Triple-Double.

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60-Punkte-Gala: Luka Doncic trägt die Lakers

Trotz der historischen Marke seines berühmten Mitspielers gehörte die Nacht sportlich eindeutig Luka Doncic. Der treffsichere Aufbauspieler steuerte unfassbare 60 Zähler zum Sieg bei und versenkte dabei neun Würfe von jenseits der Dreierlinie. Damit sicherte sich der Ausnahmespieler zudem einen internen Franchise-Rekord: In seiner ersten vollen Spielzeit für die Kalifornier hat er bereits jetzt mehr Distanzwürfe getroffen als jeder andere Lakers-Profi zuvor.

Bemerkenswert ist auch die körperliche Verfassung des Point Guards. Nur 24 Stunden zuvor hatte er beim Erfolg gegen die Houston Rockets seine Gegenspieler in Grund und Boden gespielt. Binnen eines Tages sammelte Doncic somit 100 Punkte. Für das Glamour-Team aus Los Angeles war es der achte Sieg in Serie, womit sie Rang drei in der hart umkämpften Western Conference festigten und enormen Schwung für die entscheidende Saisonphase aufbauen.

Spurs sichern Playoff-Ticket – Schröder siegt mit Cleveland

An der Spitze des Westens thront weiterhin Oklahoma City, dicht gefolgt von den San Antonio Spurs. Die Texaner machten durch einen knappen 101:100-Erfolg gegen die Phoenix Suns ihre Playoff-Teilnahme vorzeitig perfekt. Matchwinner war einmal mehr Victor Wembanyama, der das Spielgeschehen mit 34 Punkten und 12 Rebounds diktierte.

In der Eastern Conference mussten die Orlando Magic rund um die deutschen Nationalspieler Moritz Wagner und Tristan da Silva einen Dämpfer im Rennen um die direkten Postseason-Plätze hinnehmen. Gegen die Charlotte Hornets setzte es eine deutliche 111:130-Niederlage. Besser lief es für DBB-Kapitän Dennis Schröder: Mit zwei eiskalt verwandelten Freiwürfen in der Schlussphase sicherte er den Cleveland Cavaliers einen 115:110-Sieg gegen die Chicago Bulls und verteidigte damit den komfortablen vierten Tabellenplatz im Osten.

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